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Markus Schlimbach als DGB-Landeschef wiedergew├Ąhlt

Von dpa
22.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Markus Schlimbach
Markus Schlimbach, DGB-Vorsitzender von Sachsen. (Quelle: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Markus Schlimbach ist f├╝r weitere vier Jahre an die Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Sachsen gew├Ąhlt worden. Bei der Bezirkskonferenz am Samstag in Chemnitz erhielt er ohne Gegenkandidat 84 Prozent der Stimmen, wie der DGB mitteilte. Er wolle f├╝r bessere Arbeitsbedingungen und L├Âhne sowie eine weitere Angleichung an das Niveau westdeutscher Regionen k├Ąmpfen, erkl├Ąrte der 56-J├Ąhrige. Zudem forderte er eine Reform der Schuldenbremse im Freistaat. Der fr├╝here Buchh├Ąndler steht seit 2017 an der Spitze des DGB-Landesbezirks.

"Die Unternehmen in Sachsen werden den Wettlauf um Fachkr├Ąfte nicht mit warmen Worten und Niedrigl├Âhnen gewinnen", betonte Schlimbach. "Wir werden gemeinsam daf├╝r k├Ąmpfen, dass Tarifvertr├Ąge und Mitbestimmung auch in Sachsen zur Normalit├Ąt werden." Dabei nahm er auch die Landespolitik in die Pflicht. Sie m├╝sse noch dieses Jahr ein modernes Vergabegesetz schaffen, sodass ├Âffentliche Auftr├Ąge nur noch an Betriebe mit Tarifvertrag gehen d├╝rfen. "Viel zu lange wurden von Land und Kommunen Auftr├Ąge an Unternehmen mit Billigl├Âhnen vergeben", monierte Schlimbach. "Damit muss jetzt Schluss sein."

An der Konferenz beteiligten sich den Angaben nach rund 100 Delegierte der acht DGB-Mitgliedsgewerkschaften, die zusammen rund 257 000 Mitglieder im Freistaat haben. Dazu geh├Âren etwa die IG Metall, die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die IG Bergbau, Chemie, Energie. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Delegierten digital zugeschaltet. Neben dem Vorsitzenden wurde am Samstag auch die Stellvertreterin neu gew├Ąhlt. Amtsinhaberin Anne Neuendorf trat nicht wieder an, ihre Nachfolgerin wurde mit 93 Prozent der Stimmen die fr├╝here SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe.

Sachsens SPD-Chefs gratulierten Schlimbach und Kolbe und sicherten beiden Unterst├╝tzung zu. Die SPD arbeite traditionell eng mit den Gewerkschaften zusammen, erkl├Ąrten Kathrin Michel und Henning Homann. "In keinem Bundesland ist der Niedriglohnsektor so gro├č und die Tarifbindung so niedrig. Gewerkschaften und Sozialdemokratie haben hier einen klaren Auftrag." Die zum 1. Oktober geplante Erh├Âhung des Mindestlohns auf 12 Euro sei ein Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen m├╝ssten.

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