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Nach Leichenfund bei Hamm: 17-Jährige wohl von Ex-Freund getötet – Verdächtiger schweigt


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17-jährige Tote gefunden – Ex-Freund schweigt

Von dpa
Aktualisiert am 28.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Einsatzkräfte der Spurensicherung arbeiten am Fundort (Archivbild): In einem Naturschutzgebiet bei Hamm ist die Leiche der 17-Jährigen gefunden worden.
Einsatzkräfte der Spurensicherung arbeiten an einem Fundort (Archivbild): In einem Naturschutzgebiet bei Hamm ist die Leiche der 17-Jährigen gefunden worden. (Quelle: Markus Wüllner/dpa-bilder)
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Der Tod der 17-Jährigen bei Hamm wirft immer noch Fragen auf. Der tatverdächtige 26-jährige Ex-Freund sitzt in Untersuchungshaft – schweigt aber weiter.

Nach dem Fund der Leiche einer getöteten 17-Jährigen bei Hamm ist weiter unklar, wo das Mädchen umgebracht worden ist. Der Tatort sei noch nicht ermittelt, sagte Oberstaatsanwalt Carsten Dombert am Montag. Vom tatverdächtigen 26 Jahre alten Ex-Freund der Jugendlichen, der in Untersuchungshaft sitzt, gibt es demnach keine Informationen. Der Mann habe bei der Polizei wie auch vor dem Haftrichter zu den Vorwürfen geschwiegen, sagte der Sprecher.

Ein Radfahrer hatte die brennende Leiche am Freitagmorgen auf einem Weg in einem Naturschutzgebiet entdeckt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau da schon mehrere Tage tot war und die Leiche dort verbrannt wurde, um Spuren zu beseitigen. Ihre Eltern hatten sie bereits am 14. Juni als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht vom Spaziergang mit ihrem Hund im Wald zurückgekehrt war.

Dortmund: Mädchen wohl mit "massiver Gewalt" getötet

Die Obduktion ergab, dass das Mädchen nicht an den Flammen starb, sondern durch "massive Gewalt gegen den Hals". Oberstaatsanwalt Dombert sagte am Montag, eine Waffe, etwa ein Messer, sei dabei nicht im Spiel gewesen. Es gehe vielmehr in die Richtung, dass der 17-Jährigen Luftnot zugefügt worden sei.

Die Ermittler werten nun sichergestellte Gegenstände – etwa das Handy des Ex-Freunds – sowie Funkzellen aus, in denen die Handys von Opfer und Tatverdächtigem registriert wurden. Beide sind Deutsche.

In Iserlohn-Letmathe im Sauerland, wo die Schülerin wohnte, herrschte nach ihrer Todesnachricht Trauer. Am Donnerstag plant ein Sportverein eine Gedenkandacht, laut einer Sprecherin der Stadt gibt es eine Spendensammlung für die Familie. Außerdem ist Medienberichten zufolge ein ökumenischer Trauergottesdienst angedacht.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Von Thomas Terhorst
HammLeichenfundPolizei

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