Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeRegionalDortmund

Black Friday: Verdi ruft zum Streik bei Amazon auf


An Black Friday: Verdi ruft zum Streik bei Amazon auf

Von Thomas Terhorst

Aktualisiert am 24.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

imago images 120809781
Der Amazon-Standort in Dortmund (Archivbild): Verdi fordert die Anerkennung der Tarifverträge NRW. (Quelle: Imago)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Das schaut Dortmund auf
Netflix
1. WednesdayMehr Infos

t-online präsentiert die Top Netflix Serien.Anzeige

Zum diesjährigen Black Friday ruft Verdi zu Arbeitsniederlegungen bei Amazon in Dortmund und Werne auf. Bereits am Mittwoch ging Verdi auf die Straße.

Die Gewerkschaft Verdi ruft pünktlich zum Black Friday in Dortmund und Werne zum Streik auf. Rund 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligten sich laut Verdi bereits ab Mittwochabend am Amazon-Lager in Werne, rund 250 in Dortmund. Das Unternehmen Amazon spricht von einer "geringen Beteiligung." Die Streiks sollen bis Montag andauern.

Verdi fordert seit vielen Jahren von Amazon die Anerkennung der Tarifverträge des Einzelhandels NRW. Zuletzt sei die Forderung nach einem Tarifvertrag "Gute und Gesunde Arbeit" hinzu gekommen. Der Onlineriese verweigert laut Verdi jedoch "bisher jegliche Verhandlungen und erhöht stattdessen die Löhne und Gehälter einseitig."

Empfohlener externer Inhalt
Facebook
Facebook

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Facebook-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Facebook-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Die von Amazon einseitig vorgenommenen Gehaltserhöhungen liegen laut Gewerkschaft bei drei bis 3,8 Prozent. "Sie ignorieren damit jedoch leider die Inflation und die Preissteigerungen, die derzeit grassieren und nichts als Reallohnverlust für die Beschäftigten bedeuten", sagt Verdi-Gewerkschaftssekretär Philip Keens.

Dabei bekäme der Onlineriese mit zwei "Prime-Days und nun dem Black Friday, was die Umsätze angeht, den Hals nicht voll genug", so der Gewerkschaftssekretär weiter.

Amazon: Wir bieten "gute Bezahlung"

Amazon sieht das anders. "Wir beweisen jeden Tag, dass wir auch ohne Tarifvertrag ein guter Arbeitgeber sind. Unser Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Betriebsräten. Eine zusätzliche Partei braucht es dabei nicht," teilte Unternehmenssprecher Thorsten Schwindhammer t-online mit. Auswirkungen auf Kundinnen und Kunden durch die Streiks sieht das Unternehmen nicht.

Mit den Streikmaßnahmen wollen die Beschäftigten erreichen, dass Amazon an den Verhandlungstisch kommt. Amazon habe noch immer nicht verstanden, "dass die Gewerkschaft keine externe Institution ist", sagt Keens.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung von ver.di Westfalen
  • Anfrage an die Presse-Abteilung von Amazon
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Laura Schameitat, Thomas Terhorst
AmazonBlack FridayGewerkschaftenStreikTarifvertragVereinte Dienstleistungsgewerkschaft

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website