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BVB: Zäher Sieg gegen Wolfsburg – Trotzdem Lob


Füllkrug lobt BVB: "Alle geben Vollgas!"


23.09.2023Lesedauer: 4 Min.
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Reus erzielte beim Spiel gegen Wolfsburg das Tor (Symbolbild): Es war eine knappe Partie. (Quelle: IMAGO/Laci Perenyi/imago)

Nach dem zähen 1:0-Sieg über Wolfsburg sehen zumindest die Profis den BVB auf einem guten Weg. Niclas Füllkrug findet für die Leistung und Mitspieler viel Lob.

Marco Reus sorgte mit dem Tor des Tages für den hart erkämpften und mühsamen 1:0-Sieg des BVB über den VfL Wolfsburg – und kassierte für seine Leistung nach der Partie ein Extralob von Niclas Füllkrug. Der Stürmer stand gegen die Niedersachsen erstmals in der Dortmunder Startelf und zog im Anschluss ein ebenso zufriedenes wie optimistisches Fazit.

Niclas Füllkrug über…

…seine Bewertung des Spiels:

Es war ein Spiel, in dem sehr viel Geduld und Konsequenz gefragt war. Es war sehr schwer, sich hundertprozentige Torchancen zu erspielen, weil die Wolfsburger im Zentrum vor dem Tor immer eine massive Überzahl behalten haben. Es war schwer, dort an den Ball zu kommen und sich eine sichere Chance herauszuspielen. Wir haben aber von Anfang an gespürt, dass wir sehr gute Räume bekommen. In der ersten Halbzeit sind wir dafür noch zu wenig zum Abschluss gekommen. Wir sind aber das ganze Spiel über sehr konzentriert gewesen bis auf eine Phase nach dem Tor. Wir haben es uns total verdient, das Spiel zu gewinnen.

…das Selbstverständnis auf dem Platz:

Wir haben die ganze Zeit konsequent angegriffen und immer wieder versucht, in die Lücke zu spielen, wenn sie da war, und das Tempo dann anzuziehen. Wir hatten eine gute Ballsicherheit auf dem ganzen Platz. Wir haben auch wenig zugelassen. Man hatte das Gefühl, jedem war klar, dass wir das Spiel gewinnen. Es war nur die Frage, wann das 1:0 fällt. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Angst, dass wir das Spiel noch aus der Hand geben können oder verlieren.

…fehlende Leichtigkeit im Dortmunder Spiel:

Ich weiß gar nicht, ob man immer Leichtigkeit braucht. Spieler wie Donny (Malen), Jamie (Bynoe-Gittens) oder Karim (Adeyemi) brauchen vielleicht Leichtigkeit. Ich brauche Standfestigkeit.

…die Rolle von Mats Hummels und Marco Reus:

Reus und Hummels sind immer noch in einer Führungsrolle. Das sind Spieler, die ganz viel erreicht haben in ihrer Karriere und an denen sich andere Spieler orientieren. Ich erlebe es gerade auch: Ich komme neu nach Dortmund und das sind die Spieler, auf die man erstmal schaut und an die man sich ran hängt. Sie haben eine absolute Führungsrolle auf und neben dem Platz. Das Wichtigste ist die Leistung – und sie haben in den letzten zwei Wochen wieder bewiesen, dass sie immer noch helfen können.

…seine Verbindung zu Marco Reus:

Ich habe eine gute Connection mit Marco. Ich habe ihn auf dem Platz sehr oft gesucht. Das ist ein Spieler, der immer einen guten Raum besetzt und dann sehr kreative Ideen hat.

…seine Spielanteile und seine Rolle auf dem Platz:

Ich habe mich ganz gut gefühlt auf dem Platz. Ich konnte viele Bälle sehr gut behaupten und ablegen. Beim Tor habe ich Donny angespielt. Wir hatten ein paar gute Kombinationen. Es war so, dass ich sehr viele Aktionen hatte mit dem Rücken zum Tor. Aber das war gegen Wolfsburg gefragt. Was meine Spielanteile betrifft, bin ich zufrieden. Ich muss meine Mitspieler jetzt noch ein bisschen mehr kennenlernen. Darum wird es jetzt gehen in den nächsten Wochen. Wir müssen uns alle mehr kennenlernen und mich dann auch noch besser ins Spiel bekommen.

…den Konkurrenzkampf im Kader:

Wir haben momentan eine sehr hoch Dichte an Qualität und Leistungsbereitschaft. Die Jungs, die jetzt auf dem Patz standen, hatten sich das verdient. Wenn du drei Wettbewerbe auf diesem Niveau spielst, dann wirst du alle Spieler im Kader brauchen. Das ist das Mind-Set, das jeder Spieler braucht – dann da zu sein, wenn man ihn braucht. Gegen Wolfsburg haben auch die Einwechslungen bei uns gut funktioniert. Das war auch in den letzten Spielen so, das ist ein großer Pluspunkt. Ich habe ein sehr gutes Gefühl: Alle sind auf einem guten Level, alle geben Vollgas.

…die spezielle Situation im Sturm, in dem gleich drei Spieler Ansprüche anmelden:

Ich glaube, das muss für jedes Spiel neu bewertet werden. Wir werden immer einen guten Stürmer auf dem Platz haben, das ist das Allerwichtigste. Und wir werden auch die Möglichkeit haben, mit zwei Stürmern zu spielen – und können trotzdem noch einen einwechseln. Das ist eine Luxussituation auf diesem Niveau. Der Trainer wird sich immer wieder seine Gedanken machen, wer es wie am besten lösen wird.

…seine alten Schienbeinschoner, die noch das Werder-Logo zeigen:

Die Schienbeinschoner sind abgeranzt und zerfetzt. Aber ich sehe keinen Grund, Dinge auszutauschen, wenn sie noch funktionieren. Und diese Schienbeinschoner haben die letzten Jahre über sehr gut funktioniert. Ich habe mich wohl damit gefühlt, sie haben sich an mein Schienbein angepasst. Deswegen gibt es keinen Grund, irgendetwas auszutauschen.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • Gespräch mit Niclas Füllkrug nach dem Spiel in der Mixed Zone des Stadions
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