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Dortmund: Kind starb bei Unfall – Verdächtiger fliegt in die Türkei


Türkei-Reise schon vorher gebucht
Kind stirbt bei Raser-Unfall: Verdächtiger macht Urlaub

Von t-online, pb, fe

Aktualisiert am 11.07.2024Lesedauer: 1 Min.
imago images 0441096173Vergrößern des BildesRettungsdienst (Symbolbild): Am 29. Juni wurde in Dortmund-Eving ein 11-Jähriger von einem Auto erfasst und starb. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer/imago)
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Tödlicher Unfall in Dortmund: Ein 11-Jähriger stirbt, der Verdächtige fliegt erstmal in den Urlaub. Die Staatsanwaltschaft erklärt nun, wie es dazu kommt.

Nach einem schweren Verkehrsunfall in Dortmund, bei dem ein elfjähriger Junge ums Leben kam, macht der mutmaßliche Unfallverursacher gerade Urlaub in der Türkei. Das teilte der Anwalt des 19-jährigen Tatverdächtigen dem regionalen Fernsehsender WDR mit.

Auf Anfrage von t-online erklärt die Staatsanwaltschaft Dortmund nun, wieso der Mann trotz Haftbefehls seinen Urlaubsplänen nachgehen kann. "Der Unfallverursacher ist am 4. Juli in die Türkei geflogen, der Haftbefehl erfolgte erst einen Tag später", sagt Staatsanwalt Henner Kruse. Ob der Mann wegen des Unfalls ins Ausland reiste, oder der Urlaub schon vorher geplant war, ist unklar.

Festnahme am Flughafen

Der Anwalt des Mannes habe der Staatsanwaltschaft weitre mitgeteilt, dass sein Mandant am 7. August planmäßig zurückkehren werde. "Der Haftbefehl wird dann sofort nach der Landung vollstreckt", kündigt Kruse an. Während des Türkei-Aufenthalts hätten die deutschen Behörden keine Möglichkeit, einzugreifen, so der Staatsanwalt weiter.

Der 19-jährige Verdächtige soll am 29. Juni mit überhöhter Geschwindigkeit eine rote Ampel überfahren und dabei den Jungen erfasst haben. Das Kind erlag später in einer Klinik seinen schweren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen Körperverletzung und eines illegalen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge.

Verwendete Quellen
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
  • Anfrage bei der Staatsanwaltschaft Dortmund
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