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Dortmund knackt Corona-Grenzwert 50: Fast ganzes Ruhrgebiet ist Risikogebiet

Bundeswehr soll unterstützen  

Fast das gesamte Ruhrgebiet ist Corona-Risikogebiet

15.10.2020, 09:47 Uhr | dpa

Dortmund knackt Corona-Grenzwert 50: Fast ganzes Ruhrgebiet ist Risikogebiet. Zeche Zollverein im Ruhrgebiet: Nachdem mehrere Städte den Inzidenzwert überschritten haben, gilt fast das gesamte Ruhrgebiet als Risikogebiet. (Quelle: imago images/Rupert Oberhäuser/Archivbild)

Zeche Zollverein im Ruhrgebiet: Nachdem mehrere Städte den Inzidenzwert überschritten haben, gilt fast das gesamte Ruhrgebiet als Risikogebiet. (Quelle: Rupert Oberhäuser/Archivbild/imago images)

Nun hat auch Dortmund den Corona-Inzidenzwert 50 überschritten. Somit ist fast das gesamte Ruhrgebiet Risikogebiet. Das erfordert schärfere Maßnahmen.

In der Corona-Pandemie gilt nun fast das gesamte Ruhrgebiet als Risikogebiet. Drei weitere Städte überschritten am Donnerstag eine wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, wie aus Angaben auf der Webseite des Robert Koch-Instituts hervorgeht: In Bochum lag der Wert bei 53,3, in Dortmund bei 50,7 und in Mülheim bei 59,8. Damit stehen dort härtere Anti-Corona-Maßnahmen an.

In anderen Ruhrgebietsstädten war der kritische Wert bereits zuvor gerissen worden, in Herne ist er mit 92 besonders hoch. Relativ wenige gibt es hingegen in Bottrop und in Oberhausen, dort ist die Sieben-Tage-Schwelle in der RKI-Statistik noch nicht gerissen.

40 Soldatinnen und Soldaten rücken an

Schon zum Beginn der Woche hatte Dortmund seine Maskenpflicht verschärft. Die Stadt hatte damit gerechnet, dass sie die 50-Fälle-Schwelle überschreitet – am Mittwoch wurden im Stadtgebiet innerhalb eines Tages 77 Neuinfektionen festgestellt, so viele wie noch nie. Fünf davon sind Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Nun gelten zunächst die strengeren Maßnahmen, die die Landesregierung für solche Hotspots festgelegt hat. Dortmund bereitet weitere Maßnahmen vor.

Zudem bat die Kommune die Bundeswehr um Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung, wie eine Sprecherin am Mittwoch sagte. Ab der kommenden Woche sollen 40 Soldaten und Soldatinnen ihre Arbeit in der größten Ruhrgebietsstadt aufnehmen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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