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Corona-Fälle nach Impfungen in Dortmunder Pflegeheim

Von t-online
Aktualisiert am 08.01.2021Lesedauer: 1 Min.
Eine Impfung wird verabreicht (Symbolbild): In einem Dortmunder Altenheim sollen sich Bewohner mit dem Corona-Virus infiziert haben.
Eine Impfung wird verabreicht (Symbolbild): In einem Dortmunder Altenheim sollen sich Bewohner mit dem Corona-Virus infiziert haben. (Quelle: Pixsell/imago-images-bilder)
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In einem Dortmunder Pflegeheim wurden Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet – sie waren bereits geimpft. Für die Infektionen gibt es offenbar einfache Erklärungen.

In Dortmund soll es einen größeren Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim gegeben haben. Das Heim gehörte zu den ersten, dessen Bewohner durchgeimpft wurden, berichten die "Ruhr Nachrichten". Die Bewohner der "Weißen Taube" sollen am 29. Dezember geimpft worden sein. Stand Donnerstagabend wurden in dem Altenheim 15 Corona-Fälle festgestellt: 14 Neuinfektionen bei Bewohnern und eine beim Personal.


Corona-Impfstart: Edith, Lotte und Helga schreiben Impf-Geschichte

Nordrhein-Westfalen, Emsdetten: Im Altenwohnheim St. Josef-Stift erhält die Bewohnerin Ruth Geulen im Alter von 89 Jahren eine Corona-Impfung.
Bremen: Die Seniorin Alize Oesselmann sitzt vor der Tür eines Seniorenheims im Rollstuhl. Die 85-Jährige ist dort Bewohnerin und ließ sich als erste Bremerin gegen das Coronavirus impfen.
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Wie es in dem Bericht heißt, könnten sich die Bewohner bereits vor der Impfung angesteckt haben. Am Freitagnachmittag seien bereits 23 Fälle in dem Altenheim bekannt geworden, wie eine Sprecherin der Stadt Dortmund gegenüber t-online sagte.

Zwei Impfungen für besseren Schutz notwendig

Für den Aufbau des vollen Impfschutzes mit dem Impfstoff von BioNtech/Pfizer sind zwei Impfungen innerhalb von drei Wochen erforderlich. Nach den bisher vorliegenden Daten gibt es keine Hinweise darauf, dass eine Covid-19-Impfung nach unbemerkt durchgemachter SARS-CoV-Infektion gefährlich ist, heißt es von Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Das RKI schreibt, man solle auf die zweite Impfung zunächst verzichten, wenn nach der 1. Impfstoffdosis eine SARS-CoV-2-Infektion labordiagnostisch nachgewiesen wurde.

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Die Gesellschaft für Immunologie weist darauf hin, "dass bereits die erste Impfung einen beträchtlichen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen ab Tag 14 bieten kann". Für die Entfaltung des Wirkstoffes muss auch trotz einer Impfung bestimmte Zeit vergehen. Der bundesweite Impfstart erfolgte am 27. Dezember. Bislang hat in Deutschland noch niemand die zweite Dosis bekommen.

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