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Dortmund: Krebserregendes Gefahrgut nach Lkw-Unfall ausgelaufen

Panne bei Bergungsarbeiten  

Gefahrgut nach Lkw-Unfall in Dortmund ausgelaufen

09.01.2021, 16:39 Uhr | dpa

Dortmund: Krebserregendes Gefahrgut nach Lkw-Unfall ausgelaufen. Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen bei einem umgekippten Gefahrgut-Lastwagen: Nach einem Unfall ist eine giftige Flüssigkeit ausgelaufen. (Quelle: dpa/Feuerwehr Dortmund)

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen bei einem umgekippten Gefahrgut-Lastwagen: Nach einem Unfall ist eine giftige Flüssigkeit ausgelaufen. (Quelle: Feuerwehr Dortmund/dpa)

Beim Auspumpen eines Unfallwagens in Dortmund ist geladenes Gefahrgut ausgetreten. Der verunfallte Lkw war zuvor auf die Seite gekippt. 

Nach einem Unfall mit einem umgekippten Gefahrgut-Lastwagen in Dortmund ist bei den Bergungsarbeiten eine giftige Flüssigkeit ausgelaufen. Beim Umfüllen des Tankinhalts am späten Freitagabend sei etwas schiefgegangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Samstag. Demnach sei der aufnehmende Lkw wohl zu klein gewesen. Dem Sprecher zufolge handelt es sich bei dem Stoff um Naphtalin, das krebserregend und gesundheits- sowie umweltschädlich ist. Eine Gefahr für die Umwelt und Bevölkerung habe aber nicht bestanden.

Der Transporter war am Freitagnachmittag aus bisher ungeklärter Ursache in einer Linkskurve auf die Seite gekippt. Zunächst war kein Gefahrstoff ausgelaufen, berichtete die Feuerwehr. Der Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Hunderte Liter ausgelaufen

Gegen Mitternacht sei allerdings beim Umpumpen in einen anderen Lkw ein Teil der Flüssigkeit ausgetreten, so der Sprecher. 500 bis 1.000 Liter seien dabei in die Kanalisation, auf die Straße und auf den Grünstreifen gelangt. Der Stoff habe sich an der Luft erhärtet.

Nach Angaben der Polizei war der Kreuzungsbereich im Dortmunder Westen auch am Samstagnachmittag weiter gesperrt. Der Lkw müsse noch geborgen werden. Die Maßnahmen und die Reinigung der Straße könnten bis zum Abend andauern, so der Feuerwehrsprecher. Zuvor hatten mehrere Medien über den Vorfall berichtet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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