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Friseurin aus Dortmund wegen Corona-Lockdowns verzweifelt

Von t-online, vss

Aktualisiert am 30.01.2021Lesedauer: 2 Min.
"Wir werden alle im Stich gelassen": Dieses hochemotionale Video einer Friseurmeisterin aus Dortmund über ausbleibende Corona-Hilfen schlägt große Wellen. (Quelle: Glomex)
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Auf Instagram geht ein Video einer verzweifelten Friseurin viral. Sie schildert die Probleme, die der Corona-Lockdown mit sich bringt – sogar Kanzleramtschef Braun meldete sich nun zu Wort.

Die Friseurin Bianka Bergler aus Dortmund macht ihrer Wut und ihrer Verzweiflung auf Instagram Luft. In einem über fünf Minuten langen Video schildert sie unter Tränen ihre durch den Corona-Lockdown verursachte Situation und die finanziellen Folgen, die dieser mit sich bringt. Das Video wurde fast 1,5 Millionen Mal aufgerufen und tausendfach kommentiert. (Sie sehen das Video oben oder auch hier.)

Die Dortmunderin ist sichtlich wütend. Über ausbleibende Hilfen, fehlende Empathie der Behörden und über die Bürokratie. Sie kann weder ihre Miete noch ihre fünf Mitarbeiter bezahlen. "Es ist noch keine Überbrückungshilfe angekommen, es gibt kein Soforthilfepaket", schildert sie verzweifelt. Auch das Kurzarbeitergeld für ihre Mitarbeiter sei bisher nicht eingegangen. In Vorauszahlung für deren Lohn kann Bianka Bergler nicht gehen. Sie sucht Hilfe bei der Agentur für Arbeit – doch der Anruf erschüttert sie.

"Wir werden alle im Stich gelassen!"

Bereits Mitte Dezember, erklärt sie im Video, reichte sie einen Antrag auf Hartz IV ein. Noch immer hätte sie keine Rückmeldung und kein Geld bekommen. Ihr Antrag sei nicht vollständig, erklärt ihr die Mitarbeiterin am Telefon. Das bestreitet Bianka Bergler im Video jedoch. Sie wirft der Frau am Hörer fehlende Empathie vor.

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Die Sachbearbeiterin zeigte sich aber wenig beeindruckt und verwies auf die Politik. Doch auch dort fand die Friseurunternehmerin keine Hilfe. Offene Briefe und Petitionen waren erfolglos, auch die Friseur-Innung habe sich gekümmert – ohne Ergebnis. "Jahr für Jahr gehen wir hart arbeiten, kümmern uns um die Mitarbeiter, unsere Kunden, machen keinen Urlaub. Und jetzt werden wir alle im Stich gelassen!", klagt sie unter Tränen an.

"Es geht hier nicht um ein Paar Schuhe, sondern es geht um Lebensmittel." Sie appelliert an andere Friseure, aufzustehen und sich bemerkbar zu machen. "SchlieĂźt euch an, zeigt eure Gesichter und welche Probleme ihr habt in diesem Lockdown", sagt sie abschlieĂźend.

Kanzleramtschef gibt Statement ab

Die Agentur fĂĽr Arbeit war fĂĽr ein Statement bislang nicht zu erreichen. Doch Kanzleramtschef Helge Braun meldete sich gegenĂĽber "RTL" zu Wort. Er zeigt sich bestĂĽrzt und verspricht Hilfe. "Wir mĂĽssen alles dran setzen, dass die Hilfen wirklich schnell ausgezahlt werden."

Auf die Frage, warum die Auszahlung der Novemberhilfen so viel Zeit in Anspruch nehme, erklärt Braun, dass das EDV-Verfahren im Gegensatz zu den Überbrückungshilfen sehr aufwendig sei. Das Wirtschaftsministerium arbeite unter Hochdruck an automatisierten Abschlagszahlungen.

Außerdem will er den ausstehenden Kurzarbeitergeld-Auszahlungen auf den Grund gehen. "Ich hatte in der Vergangenheit den Eindruck, dass das sehr schnell ausgezahlt wird", erklärt er und kündigt an, sich mit dem Arbeitsministerium auseinanderzusetzen.

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