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Dortmund: Polizei schießt auf Mann– mit Molotowcocktail und Messer bewaffnet

Zwei Familien bedroht  

Polizei schießt auf bewaffneten 39-jährigen Mann

10.05.2021, 14:35 Uhr | t-online, wan, dpa

Dortmund: Polizei schießt auf Mann– mit Molotowcocktail und Messer bewaffnet. Ein Streifenwagen der Polizei (Symbolbild). In Dortmund haben Beamte auf einen Mann geschossen, der zwei Familien bedroht hat. (Quelle: imago images/Tim Oelbermann)

Ein Streifenwagen der Polizei (Symbolbild). In Dortmund haben Beamte auf einen Mann geschossen, der zwei Familien bedroht hat. (Quelle: Tim Oelbermann/imago images)

Der 39 Jahre alte Mann, der am Sonntag zwei Familien mit einer brennbaren Flüssigkeit angegriffen hatte, soll psychisch krank sein. Bei der Festnahme war er von der Polizei durch einen Schuss ins Bein schwer verletzt worden.

Am Sonntag ist ein Mann in der Dortmunder Gneisenaustraße während eines Polizeieinsatzes angeschossen worden. Zuvor hatte der 39-Jährige auf dem Blücherpark zwei Familien bedroht. 

Die Ermittlungen ergaben, dass der 39-Jährige mit einem Messer bewaffnet war, eine Flasche mit einer brennbaren Flüssigkeit entzündet und mit einem Wurf einen 39 Jahre alten Dortmunder getroffen hatte. Die Flasche sei dann auf dem Boden explodiert und habe die Kleidung einer 38-Jährigen beschädigt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit.

Polizei schießt Mann ins Bein

Herbeigerufene Beamte konnten den Verdächtigen nach Zeugenhinweisen kurz darauf an der Einmündung zur Treibstraße stellen. Er sei mit einem Messer bewaffnet gewesen und habe offenbar eine weitere Flasche mit vermutlich brennbarer Flüssigkeit in der Hand gehabt, die er anzuzünden wollte.

Nach mehreren Aufforderungen und der Abgabe von Warnschüssen stoppten die Polizisten den auf sie zugehenden Mann schließlich durch eine gezielte Schussabgabe ins Bein. Hierbei war der 39-Jährige schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden.

Nach medizinischer Versorgung wurde der Mann wegen des Verdachts auf versuchten Mord festgenommen. Die Staatsanwaltschaft beantragte wegen des "psychisch auffälligen Verhaltens" die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat gebe es nicht. Untersucht wird auch der Schusswaffengebrauch durch die Beamten, wie es weiter hieß.

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