Sie sind hier: Home > Regional > Dortmund >

Semesterstart in NRW: Wie funktioniert die 3G-Pflicht an meiner Uni?

Semesterstart in NRW  

Kontrollen an Unis: Wer 2G nachweisen kann, kommt schneller rein

30.09.2021, 15:08 Uhr | dpa, t-online

Semesterstart in NRW: Wie funktioniert die 3G-Pflicht an meiner Uni? . Ein leerer Hörsaal: Mit §G-Nachweis dürfen studierende wieder Vorlesungen und Seminare vor Ort besuchen. (Quelle: imago images/Olaf Döring/Rolf Poss - Montage)

Ein leerer Hörsaal: Mit §G-Nachweis dürfen studierende wieder Vorlesungen und Seminare vor Ort besuchen. (Quelle: Olaf Döring/Rolf Poss - Montage/imago images)

Für Hunderttausende Studierende in NRW geht das Wintersemester los. Diesmal mit 3G-Pflicht – dafür gibt es aber wieder Unterricht im Hörsaal. Doch wie kontrollieren die Unis das eigentlich?

Seminarraum statt Video-Konferenz im WG-Zimmer: Für Tausende Studierende startet an den NRW-Hochschulen am Freitag das Wintersemester 2021/2022 mit viel Präsenz und den "3G". Studierende müssen also nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind.

Für die Kontrolle setzen die Unis in Düsseldorf und Bochum zum Beispiel auf fälschungssichere Vignetten, die sich Studierende freiwillig auf ihren Uni-Ausweis kleben können.

Corona-Maßnahmen an Unis in NRW: Wer 2G nachweisen kann, kommt schneller rein

"Bei der Zugangskontrolle zu Veranstaltungen gilt dies als Nachweis des 2G-Status (geimpft, genesen)", erklärte ein Sprecher in Bochum. Wer keinen 2G-Status nachweist, muss das Ergebnis eines gültigen Bürgertests vorlegen. In Düsseldorf bekämen Geimpfte mit der Plakette schnellen Zugang in die Uni-Gebäude.

In Dortmund kann man per App seinen 3G-Nachweis zeigen, wenn am 11. Oktober die Vorlesungen starten. Bei den großen Hörsaalgebäuden werde zentral in den Eingängen kontrolliert, in Nebengebäuden in der Veranstaltung selbst.

TU Dortmund: Hohe Impfquote bei Studierenden

In der Ruhrgebietsstadt geht die Uni eigenen Angaben zufolge von einer hohen Impfquote unter den Studierenden aus: "Ende Juli hatten in einer anonymen Umfrage der TU Dortmund bereits 92 Prozent angegeben, mindestens einmal geimpft zu sein". Unter den Erstsemestern bestätige sich dieser Trend.

Campus der TU Dortmund (Archivbild): So menschenleer wie im letzten Jahr soll es in diesem Wintersemester an der Uni nicht mehr werden.  (Quelle: imago images/Olaf Döring)Campus der TU Dortmund (Archivbild): So menschenleer wie im letzten Jahr soll es in diesem Wintersemester an der Uni nicht mehr werden. (Quelle: Olaf Döring/imago images)

Die Universität Duisburg-Essen hat sich ein System ausgedacht, "das ähnlich wie am Flughafen funktioniert", sagte ein Uni-Sprecher: Studierende müssen an sogenannten Check-In-Schaltern ihre Immunisierung nachweisen. Ein grünes Häkchen zeigt in einer App im "Boardingpass" dann an, dass sie eine der 3G erfüllen.

An der Hochschule Bochum werden hingegen Armbändchen verteilt, je nach Impfstatus, wie die "WAZ" berichtet. Jeden Tag gibt es unterschiedlich gefärbte Bändchen. Kontrollieren wird das ein Wachdienst. Der gibt die Bändchen auch an die Studierenden aus.

Viele sehen Uni zum ersten Mal von innen

Nach drei Semestern mit digitaler oder hybrider Lehre unter Corona-Bedingungen ist es für viele das erste Mal nach langer Zeit, dass sie das Hörsaal-Gebäude von innen sehen. Einige Veranstaltungen wie zum Beispiel große Vorlesungen sollen nach Angaben der Unis zum großen Teil aber auch weiter online stattfinden.

Christine (25) aus Bonn hofft, dass in ihrem Masterkurs die 3G-Regeln dann auch eingehalten werden. "Ich bin aber auch sehr gespannt, wie das so wird, den Dozierenden wieder gegenüber zu sitzen und sich nicht hinter dem Bildschirm verstecken zu können".

"Wir halten es für enorm wichtig, dass Studierende wieder die Chance bekommen, in Hörsälen zu studieren", sagte eine Sprecherin des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Uni Duisburg-Essen.

Die seit dem 20. August in NRW geltende Corona-Schutzverordnung erlaubt einen fast uneingeschränkten Lehr- und Prüfungsbetrieb an Hochschulen in Präsenz, wie das Wissenschaftsministerium mitteilte. Im vergangenen Wintersemester gab es demnach rund 770.000 Studierende in NRW.

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: