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Neues ICE-Werk in Dortmund: 500 neue Jobs entstehen

Deutsche Bahn investiert  

Neues ICE-Werk in Dortmund – 500 neue Jobs entstehen

18.10.2021, 14:33 Uhr | dpa

Neues ICE-Werk in Dortmund: 500 neue Jobs entstehen. Birken verdecken den Blick auf die überwachsenen Gleise auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs Westfalia: In Dortmund soll ein neues ICE-Werk entstehen. (Quelle: dpa/Bernd Thissen)

Birken verdecken den Blick auf die überwachsenen Gleise auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs Westfalia: In Dortmund soll ein neues ICE-Werk entstehen. (Quelle: Bernd Thissen/dpa)

Im Jahr 2027 soll das neue ICE-Werk am Dortmunder Hafen entstehen. Es soll wegen der Aufstockung der ICE-Züge entstehen, so das Unternehmen. 

Die Deutsche Bahn baut für 400 Millionen Euro ein neues ICE-Instandhaltungswerk in Dortmund. Dadurch entstehen in der Ruhrgebietsstadt 500 neue Arbeitsplätze, wie der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) und Bahnvorstand Ronald Pofalla am Montag in Düsseldorf mitteilten.

Das Werk auf Gelände des 2007 stillgelegten Güterbahnhofs Westfalia in der Nachbarschaft des Dortmunder Hafens soll 2027 in Betrieb gehen.

ICE-Werk in Dortmund entsteht: Täglich können bis zu 17 Züge gewartet werden

Hintergrund des Neubaus ist die geplante Aufstockung der Zahl der ICE-Züge von aktuell 335 auf rund 600. Die Werkstattkapazitäten müssten deshalb erweitert werden, sagte Bahnvorstand Berthold Huber.

Zurzeit werde etwa alle drei Wochen ein neuer ICE 4 auf die Gleise gebracht. Der Bau des ICE-Werks sei ein weiterer Schritt, um die Bahn als klimafreundlichen Verkehrsträger zu stärken, sagte Huber.

Blick durch ein kaputtes Fenster in eine ehemalige Wartungshalle auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs Westfalia: Durch den Neubau des ICE-Werks sollen in Dortmund 500 Jobs entstehen. (Quelle: dpa/Bernd Thissen)Blick durch ein kaputtes Fenster in eine ehemalige Wartungshalle auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs Westfalia: Durch den Neubau des ICE-Werks sollen in Dortmund 500 Jobs entstehen. (Quelle: Bernd Thissen/dpa)

Dortmund habe sich als Standort angeboten, weil dort viele Bahnverbindungen beginnen oder enden. Außerdem habe mit dem ehemaligen Güterbahnhof ein sehr gut geeignetes Grundstück zur Verfügung gestanden, betonte der Manager. In dem neuen Werk, das zu 100 Prozent CO2-neutral betrieben werden soll, können täglich 17 Züge gewartet werden.

Huber betonte, nach dem coronabedingten Einbruch der Fahrgastzahlen, steige die Nutzung der Bahn mittlerweile wieder deutlich. Im Fernverkehr würden inzwischen wieder etwa drei Viertel der Vorkrisen-Umsätze erzielt – mit steigender Tendenz. Ziel der Bahn bleibe es weiter die Fahrgastzahlen langfristig zu verdoppeln.

Mit neuen Instandhaltungswerk in Dortmund wird die Zahl der ICE-Werke der Bahn auf insgesamt 11 steigen. Drei davon befinden sich in Nordrhein-Westfalen. Dortmund verfügt bereits über ein ICE-Werk sowie eines für die Wartung von Regionalzügen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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