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Blaues Wunder in Dresden: Radweg kommt, Autofahrer verlieren Fahrspur


Das verbessert sich 2023 für Radfahrer
Blaues Wunder bekommt einen Fahrradstreifen

Von t-online, mgr

Aktualisiert am 01.02.2023Lesedauer: 2 Min.
imago 62489457Vergrößern des BildesAuf dem Blauen Wunder müssen sich Radfahrer künftig nicht mehr die Spur mit Autofahrern teilen. (Quelle: imago)
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Zur Sicherheit der Radfahrer soll sich der Autoverkehr auf dem Blauen Wunder zwei- statt dreispurig auffädeln. Die Radverkehrsvorhaben für 2023.

Bei Dresdens Radwegekonzept hat sich einiges angestaut. Von beschlossenen 468 Maßnahmen sind gerade einmal 98 umgesetzt – 2022 wurden elf Maßnahmen fertiggestellt. Nun will die Stadt Gas geben. Für 2023 hat das Straßenbauamt mehr Geld und Personal eingeplant, um mehr Projekte umzusetzen. Am Mittwoch stellte Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn die Radverkehrsvorhaben des Jahres vor.

Hervorzuheben sind drei neue Fahrradwege: Der Radverkehr über die Radeberger Straße/ Waldschlösschenstraße – sowie auf der Reicker Straße zwischen Cäcilien- und Hans-Jüchser-Straße – soll künftig eine eigene Spur bekommen. Gleiches gilt für die Loschwitzer Elbbrücke, besser bekannt als Blaues Wunder: Auf der Fahrbahnseite von Loschwitz in Richtung Schillerplatz bekommen Fahrradfahrende eine eigene Spur. Wie aus den Plänen der Stadt hervorgeht, verlieren Autofahrer dadurch eine Fahrspur – Kraftfahrzeuge müssen sich künftig zweispurig auffädeln.

Für Markierungsarbeiten, die Anpassung der Ampelanlage und der neuen Beschilderung hat das Straßenbauamt rund 400.000 Euro eingeplant. Teurer wird es am Knotenpunkt Radeberger/Waldschlößenstraße – aufgrund baulicher Vorleistungen belaufen sich die Kosten für den neuen Streifen auf rund 150.000 Euro.

Insgesamt hat das Straßenbauamt fünf Millionen Euro für Radverkehrsmaßnahmen zur Verfügung gestellt – das sind 400.000 Euro mehr als 2022. Hinzukommen Fördermittel für komplexe Straßenbauprojekte. Mit diesem Geld soll unter anderem der Straßburger Platz an die Radroute Ost angeschlossen und über die Comeniusstraße weitergeführt werden, hieß es von der Stadtverwaltung weiter. Auch die Radewege auf der Bautzner Straße sollen weiter ausgebaut werden.

Besserer Winterdienst auf Radwegen

Um sogenannten Dooring-Unfällen zu verringern – bei denen Radfahrer durch plötzlich geöffnete Autotüren gefährdet werden – sollen auf der Freiberger Straße, der Fritz-Reuter-Straße, der Rennplatzstraße und der Winterbergstraße Sicherheitstrennstreifen entstehen, um die Unfallgefahr zu senken.

Außerdem soll der Winterdienst auf Radwegen stufenweise erweitert werden: Im Winter 2021/2022 ließ die Stadt 150.000 Quadratmeter räumen, in diesem Winter sind 175.000 Quadratmeter vorgesehen.

Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung der Stadt Dresden vom 1. Februar 2023
  • Präsentation der Stadtverwaltung: Geplante Bauvorhaben im Fuß- und Radverkehr
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