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Sch├╝sse in Duisburg aus mindestens zwei scharfen Waffen

Von dpa
13.05.2022Lesedauer: 1 Min.
Polizei
Ein Polizist tr├Ągt Handschellen und seine Dienstwaffe bei sich. (Quelle: Oliver Berg/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Bei der Schie├čerei mit vier Verletzten vor gut einer Woche in Duisburg sind mindestens zwei scharfe Schusswaffen verwendet worden. Das haben die Ermittler am Freitag bekannt gegeben. Beide Waffen seien bislang nicht aufgefunden worden.

Zwischenzeitlich waren 90 Beteiligte des Tumults identifiziert worden. Neue Festnahmen habe es aber nicht gegeben, hie├č es am Freitag. Die zun├Ąchst festgenommenen 15 M├Ąnner waren wieder freigelassen worden. Die Ermittler waren auf eine Mauer des Schweigens gesto├čen.

Die Ermittler f├╝hren die Schie├čerei auf eine Auseinandersetzung der Rockergruppe Hells Angels mit einem t├╝rkisch-arabischen Clan zur├╝ck. Ermittelt wird wegen schweren Landfriedensbruchs und versuchter T├Âtungsdelikte.

Zum genauen Hintergrund des Gewaltausbruchs ├Ąu├čerten sich die Ermittler nicht. "Wir haben da ein paar Ideen, aber keine gesicherten Erkenntnisse", hie├č es. Am Hamborner Altmarkt, dem Ort des Geschehens, gebe es keine Lokalit├Ąten, die der einen oder anderen Gruppe zuzurechnen seien.

Im Duisburger Stadtteil Hamborn waren am Mittwochabend vergangener Woche mindestens 19 Sch├╝sse gefallen. Das auf Tonaufnahmen des Geschehens deutlich mehr Schussger├Ąusche zu h├Âren seien, k├Ânne verschiedene Ursachen haben: Von Echoger├Ąuschen ├╝ber ebenfalls verwendete Gaswaffen bis zu Revolvern, die keine H├╝lsen auswerfen. Den Ermittlern liege inzwischen authentisches Filmdatenmaterial des Geschehens in gr├Â├čerer Menge vor.

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