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Erfurt: Trommsdorff-Ausstellung im Stadtmuseum öffnet für zwei Tage

Kurz vor Teil-Lockdown  

Trommsdorff-Ausstellung eröffnet für zwei Tage

30.10.2020, 16:59 Uhr | t-online

Erfurt: Trommsdorff-Ausstellung im Stadtmuseum öffnet für zwei Tage. Blick in die Trommsdorff-Schau im Erfurter Stadtmuseum: Kurz bevor das ganze Land im November in einen Teil-Lockdown geht, wird die Ausstellung eröffnet.  (Quelle: Stadtverwaltung Erfurt / M. Sauerbrey)

Blick in die Trommsdorff-Schau im Erfurter Stadtmuseum: Kurz bevor das ganze Land im November in einen Teil-Lockdown geht, wird die Ausstellung eröffnet. (Quelle: Stadtverwaltung Erfurt / M. Sauerbrey)

Zwei Tage haben Interessierte Zeit, die neue Ausstellung anlässlich des 250. Geburtstages des Erfurter Apothekers Trommsdorff im Stadtmuseum zu besuchen. Denn ab Montag müssen Museen landesweit schließen. 

Herber Rückschlag für die laut Erfurts Kulturbeigeordnetem Tobias Knoblich "wichtigste historische Ausstellung des Jahres": Am Wochenende eröffnet im Erfurter Stadtmuseum anlässlich des 250. Geburtstages des Erfurter Apothekers und Pharmazeuten Johann Bartholomäus Trommsdorff die Sonderausstellung "Wer war Johann B.? – Trommsdorff und der Aufbruch in die Moderne". Doch bereits nach zwei Tagen wird sie vorerst wieder schließen müssen. Denn ab Montag müssen alle Thüringer Museen im Rahmen des bundesweiten Teil-Lockdowns dicht gemacht werden. 

Über ein Jahr Arbeit des Stadtmuseumsteams sowie externer Fachleute sei in die Schau geflossen, erklärte die Stadt am Freitag in einer Pressemitteilung. Die neue Sonderausstellung, in die 50.000 Euro von der Stadtverwaltung sowie weitere Spenden- und Sponsorengelder investiert wurden, ist in sechs Bereiche gegliedert. Sie sollen Trommsdorffs Lebensweg und seine Bedeutung für die moderne Pharmaindustrie nachzeichnen.

Johann Bartholomäus Trommsdorff, der in Erfurt lebte und lehrte, gelte als Reformator des deutschen Apothekerwesens und habe den Grundstein für eine milliardenschwere Pharmaindustrie gelegt, hieß es von der Stadt. Neben historischen Zeugnissen ziehe die Schau immer wieder Bezüge ins heute. "Wir sehen auch, dass es den Weg der Gesundheitsfürsorge permanent fortzusetzen gilt, etwa indem wir neue Impfstoffe entwickeln, hygienische Standards anpassen oder Ländern unsere Hilfe angedeihen lassen, die weit von einem Gesundheitssystem wie dem unseren entfernt sind", mahnte Knoblich.

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