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CDU: Thüringen muss Baumarkt-Tourismus verhindern

Erfurt  

CDU: Thüringen muss Baumarkt-Tourismus verhindern

06.03.2021, 12:42 Uhr | dpa

CDU: Thüringen muss Baumarkt-Tourismus verhindern. Andreas Bühl, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion

Andreas Bühl, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion. Foto: Michael Reichel/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die CDU-Landtagsfraktion fordert die komplette Öffnung der Baumärkte in Thüringen, um Einkaufstourismus in Nachbarländer zu verhindern. Mit Ausnahme von Niedersachsen seien von diesem Montag an die Baumärkte in allen benachbarten Bundesländern geöffnet, begründete der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Andreas Bühl, seine Forderung am Samstag in Erfurt. In Thüringen sollen Baumärkte nach dem Entwurf der neuen Corona-Verordnung der Landesregierung erst am 15. März zunächst nur für Terminshopping mit Anmeldung öffnen. Thüringen hat nach Angaben der Staatskanzlei die höchsten Corona-Infektionswerte aller Bundesländer.

Bleibe es bei der Schließung, setzt der Baumarkt-Tourismus ein, sagte Bühl. Das könne nicht gewollt sein. "Wir brauchen derzeit weniger Mobilität, und keine ausgedehnten Einkaufsfahrten zu den um uns herum geöffneten Baumärkten."

Aus Sicht seiner Fraktion sei es nicht sinnvoll, "wenn Discounter und große Lebensmittel-Vollsortimenter auf kleinerer, infektiologisch sehr viel bedenklicherer Verkaufsfläche Heimwerkerprodukte anbieten dürfen, Baumärkte aber nicht". Im Frühjahr würden viele Winter- und Frostschäden an Haus und Hof offensichtlich und müssten repariert werden.

Zu geradezu absurden Szenen komme es, wenn Kunden in den bereits geöffneten Gartenabteilungen der Baumärkte einkauften, für Werkzeug aus dem Markt aber bisher online oder telefonisch bestellen müssten, um dann die Ware abholen zu können (Click&Collect). "Die Kunden laufen durch den ganzen Markt in die Gartenabteilung, dürfen aber auf dem Weg keine Schraube mitnehmen. Das ist doch niemandem mehr zu erklären", so Bühl.

Thüringens neue Corona-Verordnung, die wegen der hohen Sieben-Tage-Inzidenz vergleichsweise wenige Lockerungen vorsieht, soll nach Angaben der Landesregierung Mitte März in Kraft treten und bis 30. März gelten. Sie sieht Terminshoppping in Baumärkten vor. Gartencenter sind in Thüringen bereits geöffnet.

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