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Erfurt: Verdächtiger Brief an Bundestagsabgeordnete Renner – Staatsschutz ermittelt

Linke Bundestagsabgeordnete  

Verdächtiger Brief an Renner – Staatsschutz ermittelt

01.06.2021, 12:04 Uhr | dpa

Erfurt: Verdächtiger Brief an Bundestagsabgeordnete Renner – Staatsschutz ermittelt. Martina Renner (Archivbild): Seit 2013 sitzt sie für die Linke im Bundestag.  (Quelle: dpa/Christoph Soeder)

Martina Renner (Archivbild): Seit 2013 sitzt sie für die Linke im Bundestag. (Quelle: Christoph Soeder/dpa)

Bei dem verdächtigen Pulver, das gemeinsam mit einem Drohbrief an das Büro von Martina Renner geschickt wurde, handelte es sich laut Untersuchungen um keine gefährliche Substanz. Dennoch ermittelt nun der Staatsschutz. 

Nachdem im Büro der Bundestagsabgeordneten Martina Renner (Linke) in Erfurt ein Brief mit verdächtigem Pulver eingegangen war, hat der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Das an Renner adressierte Schreiben soll Bedrohungen und Beleidigungen beinhaltet haben, sagte eine Sprecherin der Polizei in Erfurt am Dienstag. Details nannte die Sprecherin nicht.

Ermittelt werde zunächst gegen unbekannt. Untersuchungen ergaben demnach, dass es sich bei dem verdächtigen Pulver nicht um eine gefährliche Substanz handelte.

Renner erhielt bereits Drohbrief von "NSU 2.0"

"Vor einer Woche erreichten drei Drohbriefe mein Erfurter Büro. Einer enthielt eine weiße Substanz", schrieb Renner dazu am Dienstag bei Twitter. Die Polizei hatte nach Eingang des Briefs mit dem Pulver vergangene Woche Renners Büro und auch die Landesgeschäftsstelle der Linken, die sich im selben Gebäude in Erfurt befindet, vorsichtshalber geräumt.

Renner sitzt für die Linken seit 2013 im Bundestag. Sie war auch am Untersuchungsausschuss beteiligt, der sich mit den Morden der rechtsextremen Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" auseinandersetzte und hatte im Juli 2020 einen mit "NSU 2.0" unterschriebenen Drohbrief erhalten. Anfang Mai war der mutmaßliche Täter der Serie rechtsextremer Drohschreiben "NSU 2.0" festgenommen worden. Die hessische SPD-Landesvorsitzende Nancy Faeser hatte im Mai ebenfalls einen Brief mit einem weißen Pulver erhalten. Dieser soll mit "NSU 2.0" unterschriebenen worden sein.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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