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Ramelow: Linke konnte sich nicht als soziales Gewissen

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Ramelow: Linke konnte sich nicht als soziales Gewissen

26.09.2021, 19:47 Uhr | dpa

Ramelow: Linke konnte sich nicht als soziales Gewissen. Bodo Ramelow

Bodo Ramelow (Die Linke), Ministerpräsident von Thüringen, sitzt im Thüringer Landtag. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Erfurt (dpa) – Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat das Abschneiden seiner Partei bei der Bundestagswahl als "nicht schön" bezeichnet. Es sei für die Linken nun wichtig, dass sie überhaupt über die Fünf-Prozent-Hürde kämen, um eine Fraktion im Bundestag bilden zu können, sagte Ramelow am Sonntag bei der Wahlparty der Linken in Erfurt. Die Linke kommt nach den ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF nur auf etwa 5 Prozent der Zweitstimmen und muss um den Wiedereinzug in den Bundestag bangen.

Ramelow sagte, ein Grund für das schlechte Abschneiden seiner Partei sei, dass es den Linken nicht gelungen sei, sich als das soziale Gewissen Deutschlands zu präsentieren und zu zeigen, dass die Partei "Ost-Themen" in den Vordergrund stelle. Diese Themen seien aber der Markenkern der Linken gewesen und müssten das auch weiterhin sein, sagte Ramelow.

Der stellvertretende Landesvorsitzende der Thüringer Linken, Steffen Dittes, sagte, das Abschneiden der Partei sei "bitter und enttäuschend". In den nächsten Wochen müssten die Gründe dafür intensiv analysiert werden.

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