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Hannover | Demo: 700 Klimaaktivisten & Umweltschützer besetzen Baustelle


Klimademo: 700 Aktivisten besetzen Baustelle

Von dpa
01.10.2023Lesedauer: 1 Min.
Hannover: Teilnehmer einer Demonstration gegen den Ausbau des Südschnellwegs in der Leinemasch, laufen parallel zur Brücke vom Südschnellweg in Hannover.Vergrößern des BildesHannover: Teilnehmer einer Demonstration gegen den Ausbau des Südschnellwegs in der Leinemasch laufen parallel zur Brücke vom Südschnellweg in Hannover. (Quelle: Michael Matthey)
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Der Südschnellweg in Hannover soll ausgebaut werden. Dagegen gibt es einen Protest von Umwelt- und Klimaschützern.

Bei einer Demonstration gegen den Ausbau des Südschnellwegs in Hannover haben Umweltaktivisten eine Baustelle besetzt. Zu der Demo am Sonntag hatten die Initiative "Leinemasch bleibt" gemeinsam mit "FridaysForFuture" und anderen Bewegungen aufgerufen. Die Polizei zählte am Mittag etwa 700 Teilnehmende. Die Veranstalter rechneten mit einigen Tausend Protestierenden.

"Lokal soll ein Naherholungsgebiet und Lebensraum weichen, global sterben Menschen an den Folgen unseres ausbeuterischen Wirtschaftssystems", sagte Rita Tesch vom Aktionsbündnis "Ende Gelände", das nach eigenen Angaben mit 45 Aktivistinnen und Aktivisten die Baustelle besetzt hatte. "Die Welt brennt ab, während wir im Globalen Norden weiter dem Autowahn nachgehen, als wäre diese Krise ferne Zukunftsmusik, die nur die kommenden Generationen betreffen würde", kritisierte Tesch.

Bäume sollen für den Ausbau gefällt werden

Im Süden Hannovers soll der Ausbau der wichtigen Schnellstraße helfen, den oftmals stark stockenden Verkehr zu entzerren. Geplant ist ein neuer Tunnel, der in den kommenden Jahren eine marode Brücke ersetzen soll. Anfang Dezember begannen die Bauarbeiten für das umstrittene Projekt unter anderem mit Baumrodungen in der Leinemasch. Deshalb gab es immer wieder Streit zwischen Umweltschützern und Befürwortern des Projektes.

Die Hildesheimer Straße war vorab teilweise gesperrt worden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Bis zum frühen Nachmittag gab es laut Polizei keine größeren Verkehrsbehinderungen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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