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AfD-Kreisverbände fordern Distanzierung von "Flügel"-Plänen

Hannover  

AfD-Kreisverbände fordern Distanzierung von "Flügel"-Plänen

17.06.2021, 16:10 Uhr | dpa

In einem offenen Brief haben mehrere Kreisverbände der niedersächsischen AfD ihren Landesvorsitzenden Jens Kestner dazu aufgefordert, sich eindeutig von einer Reaktivierung des vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften "Flügels" zu distanzieren. Mit Fassungslosigkeit und Sorge habe man die Berichte über ein Treffen im Februar zu Kenntnis genommen, bei dem die Wiederbelebung des formal aufgelösten "Flügel"-Netzwerks geplant worden sein soll. Im Kern soll es dabei um Parallelstrukturen gegangen sein, um den Kurs der Partei zu beeinflussen.

In dem offenen Brief heißt es unter anderem, Kestner müsse unverzüglich überprüfen, wer beteiligt war. Er müsse auch dafür sorgen, dass alle Beteiligten ihre Ämter und Mandate niederlegen. Aufgesetzt hatten das Schreiben die Vorsitzenden der Kreisverbände Hannover Stadt und Land. Bis zum Donnerstag hätten sich die Vorsitzenden oder ihre Stellvertreter aus mehr als 20 Kreisverbänden angeschlossen, sagte Dirk Brandes, Vorsitzender des Kreisverbandes Hannover Land. Bei dem Treffen im Februar sollen auch Mitglieder des Landesvorstands dabei gewesen sein.

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