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Karlsruhe: Polizei rettet Rehe vor Fluten – Schaulustige stören

Hochwasser am Rheinufer  

Rehe sterben bei Rettungsaktion in Karlsruhe

01.02.2021, 21:11 Uhr | dpa, t-online

Karlsruhe: Polizei rettet Rehe vor Fluten – Schaulustige stören. Luftbild vom Hochwasser am Rheinhafen: Bei Karlsruhe mussten Rehe vor den Fluten befreit werden. (Quelle: imago images/Carmele/tmc-fotografie.de)

Luftbild vom Hochwasser am Rheinhafen: Bei Karlsruhe mussten Rehe vor den Fluten befreit werden. (Quelle: Carmele/tmc-fotografie.de/imago images)

Hochwasser in Karlsruhe: Die Einsatzkräfte mussten von den Wassermassen eingeschlossene Rehe befreien. Doch Schaulustige haben die Rettungsaktion offenbar unwissentlich sabotiert. 

Nach Hochwasser und Überschwemmungen in Baden-Württemberg entspannt sich die Lage – allerdings nur langsam. 

Am Sonntag mussten Wildtiere vor dem steigenden Wasserpegel gerettet werden: Polizisten haben Rehen, die sich vom überschwemmten Rheinufer zurückziehen wollten, zu einem Fluchtweg verholfen.

Die Tiere wollten bei Karlsruhe einen Deich überqueren, doch wurden sie von Schaulustigen abgehalten. Von Bürgern alarmierte Beamte sorgten dann für einen freien Deich und einen sicheren Übergang der Rehe ins Trockene.

Doch nicht alle Tiere haben es überlebt: Wie das Portal "ka-news" berichtet, sind zwei Tiere bei der Rettungsaktion gestorben. Ein Tier flüchtete wegen der Besucher zurück in die Fluten und ertrank. Ein zweites musste vom Jagdpächter erschossen werden, heißt es.  

"Wenn Schaulustige mit ihren Hunden dort auftauchen und zuschauen, dann wird somit die Rettung der Tiere zusätzlich erschwert", sagte die Polizei laut Bericht Schaulustige sollten Hochwassergebiete meiden, appelliert die Polizei. 

Wasserpegel sinkt nur langsam

Die hohen Wasserstände vieler kleinerer und mittlerer Flüsse im Land sind bereits deutlich gesunken und fallen weiter, wie die Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) am Montag mitteilte. Tauwetter und erneuter Regen verzögern den Rückgang allerdings.

Vor allem am Rhein ist nach Angaben der HVZ nicht mit einer schnellen Entspannung zu rechnen. Die Schifffahrt muss vermutlich noch bis Donnerstag eingestellt bleiben, so die Prognose.

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