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ADAC: Sprit vor Ostern weiter ├╝berteuert

Von dpa
15.04.2022Lesedauer: 1 Min.
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Die Diesel- und Benzinpreise sinken zwar wieder, die Kraftstoffpreise h├Ąlt der Autoclub ADAC aber weiterhin f├╝r ├╝berh├Âht. Die Kraftstoffpreise seien nicht im gleichen Ma├č gesunken wie die Roh├Âlpreise - zum Nachteil der Verbraucher, teilte der ADAC Nordbaden mit. Es sei schwierig vorherzusagen, wie sich die Preise in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln.

Baden-W├╝rttemberg ist kurz vor Ostern eines der Bundesl├Ąnder mit den h├Âchsten Preisen bei Benzin und Diesel. Wie aus einer Statistik des ADAC vom vergangenen Dienstag hervorgeht, war der Diesel nur in Th├╝ringen und Mecklenburg-Vorpommern teurer als in Baden-W├╝rttemberg. Super E10 hat demnach nur in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen mehr gekostet.

Die regionalen Unterschiede lassen sich nach ADAC-Angaben durch unterschiedliche Marktstrategien der Roh├Âlkonzerne erkl├Ąren. "Transport und Standortfaktoren sowie die Tankstellendichte k├Ânnen ebenfalls eine Rolle spielen."

Sollten die Spritpreise weiterhin so hoch bleiben, gebe es dennoch M├Âglichkeiten, wie Autofahrer sparen k├Ânnen. "In erster Linie raten wir dazu, von E5 auf E10 umzusteigen", empfiehlt der ADAC. Das spare sechs Cent je Liter, und inzwischen seien fast alle Fahrzeuge ab Baujahr 2010 f├╝r einen Umstieg freigegeben.

Au├čerdem k├Ânnte mit der eigenen Fahrweise der Verbrauch um bis zu 25 Prozent gesenkt werden. "Dazu geh├Ârt rechtzeitiges Hochschalten und die Geschwindigkeit mit niedrigen Drehzahlen zu halten sowie unn├Âtiges Abbremsen und Beschleunigen zu vermeiden", teilte der ADAC mit. Ein geringer Luftdruck in den Reifen, viel Gewicht und elektrische Ger├Ąte, wie beispielsweise Klimaanlage oder Sitzheizung, seien Spritfresser.

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