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Kieler Woche vor Start: "So stark besetzt wie lange nicht"

Trotz Corona-Krise  

Kieler Woche vor Start: "So stark besetzt wie lange nicht"

31.08.2020, 14:59 Uhr | dpa

Kieler Woche vor Start: "So stark besetzt wie lange nicht". Die Kieler Woche 2020: Sie findet vom 5. bis 13. September in reduzierter Form statt. (Quelle: imago images/penofoto/Archivbild)

Die Kieler Woche 2020: Sie findet vom 5. bis 13. September in reduzierter Form statt. (Quelle: penofoto/Archivbild/imago images)

Die Corona-Krise hat das Konzept der Kieler Woche durcheinander geworfen. Trotzdem findet das einzigartige Segelevent statt. Und zwar mit Top-Akteuren.

Neuer Termin, alte Stärken: Die 126. Kieler Woche findet erstmals seit ihrer Premiere 1882 nicht im Hochsommer, sondern in der zweiten Septemberwoche statt. Erwartet werden in der norddeutschen "Sailing City" vom 5. bis zum 13. September zahlreiche Seglerinnen und Segler in olympischen und internationalen Jollen sowie auf großen Jachten. Es geht um Titel und ein Olympia-Ticket. Unter den Corona-Bedingungen gilt ein strenges Sicherheitskonzept. "Wir haben das Ziel, den kontaktlosen Sport Segeln an Land zu übertragen", sagte Organisationsleiter Dirk Ramhorst am Montag.

Zu den Höhepunkten zählen die deutsche Seesegel-Meisterschaft sowie die international stark besetzten Wettfahrten in den olympischen Disziplinen, in denen die deutschen Top-Akteure wie Laser-Weltmeister Philipp Buhl (Sonthofen) oder die olympischen 49er-Bronzemedaillengewinner Erik Heil und Thomas Plößel (Berlin) antreten. "Ich freue mich nach einem gerade abgeschlossenen zweiwöchigen Training in Norwegen aufs Heimspiel vor Kiel. Die Kieler Woche ist so stark besetzt wie lange nicht mehr", sagte Buhl.

Die Kieler Woche ist ein einzigartiges Segel- und Sommerfestival: Wegen der Corona-Pandemie ist das Event verschoben worden. (Quelle: imago images/Aflosport/Archivbild)Die Kieler Woche ist ein einzigartiges Segel- und Sommerfestival: Wegen der Corona-Pandemie ist das Event verschoben worden. (Quelle: Aflosport/Archivbild/imago images)

Besonders spannend: Im Duell zwischen den beiden 49er FX-Crews Tina Lutz/Susann Beucke (Holzhausen/Strande) und Vicky Jurczok/Anika Lorenz (Berlin) geht es um eine Olympia-Fahrkarte.

Die Segler bleiben unter sich, werden nur von den Ausrichtern und ihren Helfern sowie von Betreuern und Pressebeobachtern flankiert. Zuschauer sind zu den Sportstätten und im Hafenbereich des Olympia-Zentrums Kiel-Schilksee nicht zugelassen. Um das strenge Konzept umsetzen zu können, wird der gesamte untere Komplex des Hafenareals abgeriegelt. "Unglaublich, was die Organisatoren geleistet haben", sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwallner beeindruckt. Der erste Startschuss erfolgt am 5. September.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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