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├ťbergriffiger Rollstuhlfahrer muss fast drei Jahre in Haft

Von dpa
01.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Justitia
Eine Darstellung der G├Âttin Justitia. (Quelle: Carsten Koall/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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F├╝r eine Vielzahl sexueller ├ťbergriffe, darunter Kindesmissbrauch und versuchter Kindesmissbrauch sowie Erregung ├Âffentlichen ├ärgernisses muss ein schwerbehinderter Rollstuhlfahrer ins Gef├Ąngnis. Das Kieler Landgericht verurteilte den bereits einschl├Ągig vorbestraften Mann am Mittwoch wegen 14 F├Ąllen zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft. Die Kammer entsprach damit dem Antrag der Staatsanw├Ąltin. Der Verteidiger pl├Ądierte auf eine Bew├Ąhrungsstrafe. Das Urteil (Az 7 KLs 561 Js 29774/18) ist noch nicht rechtskr├Ąftig.

Bei den Taten nutzte der Angeklagte nach Feststellungen des Gerichts mit einer "Toilettenmasche" immer wieder die Hilfsbereitschaft von Frauen aus. Ihnen t├Ąuschte er vor, er brauche beim Urinieren ihre Hilfe und erschlich sich intime Ber├╝hrungen. Der durch sein Schicksal extrem bestrafte 51-J├Ąhrige habe im Verfahren zwar teilweise gestanden, sagte der Vorsitzende Richter Stephan Worpenberg. Er habe aber keine Reue gezeigt, sondern die ├ťbergriffe als noch legitim und ihm zustehend bezeichnet. Doch der Mann, der bereits an vielen ├Âffentlichen Pl├Ątzen und in Superm├Ąrkten Hausverbot hatte, habe kein Recht zu derartigen Taten gehabt und trotz seiner Haftempfindlichkeit schuldangemessen bestraft werden m├╝ssen.

Viele Betroffene litten laut Urteil noch heute an den sexuellen ├ťbergriffen. Das gelte auch f├╝r eine Elfj├Ąhrige, vor der der schwerbehinderte Rollstuhlfahrer im Bus onaniert habe, w├Ąhrend er sie unverwandt anblickte sowie eine Zehnj├Ąhrige, der er in einem Drogeriemarkt von hinten pl├Âtzlich zwischen die Beine gefasst habe.

Urspr├╝nglich waren im Tatzeitraum von 2018 bis 2021 ├╝ber 30 F├Ąlle angeklagt. Ein Teil wurde eingestellt. Gegen den Wiederholungst├Ąter sollen laut Staatsanwaltschaft in den vergangenen dreieinhalb Jahren mehr als 140 Strafanzeigen erstattet worden sein. Viele der verurteilten Taten waren auf Video aufgezeichnet.

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