Kindesmissbrauch

Kommission soll sexuellen Missbrauch aufarbeiten

Zwei Jahre nach dem Beschluss soll eine unabhängige Kommission Missbrauchsfälle im Erzbistum Köln aufarbeiten. Bislang war das Projekt an der geringen Anzahl an Freiwilligen gescheitert.

Ein Wasserspeier am Kölner Dom (Symbolbild): In Abstimmung mit dem Land soll eine unabhängige Kommission Fälle von Kindesmissbrauch im Bistum aufarbeiten.

Sönke G. präsentierte sich als Sonnenschein. Bezirksämter vermittelten ihn, Eltern empfahlen ihn. Sie alle ahnten jahrelang nichts von seinen Abgründen. Jetzt wurde er für eine lange Liste grausamer Taten verurteilt.

Sönke G.: Bei Instagram präsentierte er sich wie überall in der Öffentlichkeit – als freundlicher junger Mann.
Von Matti Hartmann

Ein ehemaliger Kinderbetreuer ist wegen fast 100 Fällen des Kindesmissbrauchs zu 12 Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Eine Firma hatte ihn teils als Babysitter vermittelt.

Schild am Berliner Landgericht: Der 28-Jährige wurde für fast 100 Taten verurteilt.

Ein früherer Schwimmtrainer muss dreieinhalb Jahre in Haft. Das Landgericht Köln sah es als erwiesen an, dass der 38-Jährige mindestens ein Kind sexuell missbraucht hatte. 

Justitia mit Waage und Schwert (Symbolfoto): In Köln ist ein ehemaliger Schwimmtrainer zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Ein Verbrechen an hilflosen Opfern: Kindesmissbrauch. Seit Jahren steigen die Fallzahlen. Verantwortlich sind offenbar mehrere Faktoren – darunter auch die Corona-Pandemie, wie eine Expertin erklärt.

Eine weggeworfene Puppe liegt auf der Straße (Symbolbild): Immer mehr Fälle von Kindesmissbrauch werden in Berlin bekannt.
Von Jannik Läkamp

Die Kriminalität ist 2021 in Berlin zurückgegangen. Dennoch gibt es Bereiche, in denen die Fallzahlen in die Höhe schossen. Kindesmissbrauch, gefälschte Impfpässe und Betrug: Die Polizei ist weiter "erheblich gefordert". 

Preisanzeige einer Tankstelle (Archivbild): Diesel und Benzin waren zuletzt deutlich teurer als gewohnt.

Als Lehre aus den Kindesmissbrauchsskandalen in Lügde, Münster oder Bergisch Gladbach hat der nordrhein-westfälische Landtag einstimmig ein Kinderschutzgesetz verabschiedet. Für ...

t-online news

Mehrere Männer sollen eine Online-Plattform mit Kinderpornografie betrieben haben – die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat nun Anklage erhoben. Die Darknet-Plattform "BoysTown" soll 400.000 internationale Mitglieder gehabt haben.

Eine Darstellung der Göttin Justitia (Symbolbild): Die Plattform verfügte über Chatbereiche in verschiedenen Sprachen und diente dem weltweiten Austausch von Abbildungen, die überwiegend den sexuellen Missbrauch von Jungen dokumentierten.

Er saß bereits wegen Kindesmissbrauchs im Gefängnis, nun steht ein 55-jähriger Mann aus Krefeld erneut vor Gericht. Er soll seine Stieftochter über Jahre hinweg missbraucht haben – bestreitet dies aber.

Nahaufnahme einer Justitia (Symbolbild): Das Krefelder Landgericht verhandelt über den Missbrauchsfall.

Ein 30-Jähriger muss sich in Hannover vor dem Landgericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, im Darknet ein Forum zum Austausch von Kinderpornografie gegründet und moderiert zu haben. Der mutmaßliche Täter schweigt. 

Staatsanwaltschaft in Hannover (Symbolbild): Der Angeklagte verweigert bislang die Aussage.

Im Köln muss sich ein katholischer Priester wegen Kindesmissbrauch vor Gericht verantworten. Nun aber muss der Termin verschoben werden – vorerst. Das Urteil könnte dennoch bald feststehen.

Landgericht in Köln (Symbolbild): Für die Verlesung der Anklage muss jetzt ein neuer Termin gefunden werden.

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat sich für die Abschaffung des Pflichtzölibats ausgesprochen. "Es wäre besser für alle, die Möglichkeit für zölibatäre und verheiratete ...

Reinhard Marx

Vertuschter Missbrauch, geschützte Täter – auch der frühere Papst Benedikt XVI. hat gefehlt. Um Vertrauen zu gewinnen, muss die katholische Kirche ihre Bigotterie in Sachen Sex ablegen.

Früherer Papst Benedikt XVI.: In der katholischen Kirche muss sich angesichts der vielen vertuschten Fälle von sexuellem Missbrauch etwas grundlegend ändern, sagt der Historiker Thomas Großbölting.
Von Thomas Großbölting

Serge Gnabry war am vergangenen Sonntag einer der Bayern-Stars, die gegen Hertha BSC ins Tor trafen und eine starke Leistung abriefen. Der Nationalspieler stand aber noch aus einem anderen Grund im Fokus.

Serge Gnabry: Der Flügelspieler der Bayern lief mit einem lackierten Nagel auf (hier nicht sichtbar).

Seine Opfer waren fünf Monate, ein Jahr, vier und zwölf Jahre alt: Ein Mann aus Wuppertal soll vier Kinder wiederholt sexuell missbraucht haben. Doch in den Fall sind noch deutlich mehr Menschen verwickelt.

Eine Mitarbeiterin des Landeskriminalamts NRW: Gegen einen 22-jährigen Mann aus Wuppertal wurde wegen Kindesmissbrauchs Anklage erhoben.

Ein 22-Jähriger aus Wuppertal steht im Verdacht in einem Zeitraum von mehreren Jahren insgesamt vier Kinder schwer sexuell missbraucht zu haben. Wie die Staatsanwaltschaft am ...

Polizei

Mit einer Großrazzia sind Ermittler in Hessen gegen Kinderpornografie vorgegangen. Die Ermittlungen richteten sich gegen 64 Beschuldigte. Ihnen wird zum Teil auch sexueller Missbrauch zur Last gelegt.

Blaulicht

Der emeritierte deutsche Papst soll pädophile Sexualstraftäter gedeckt und über Sitzungen gelogen haben. Wohl noch nie war ein Papier zum Kindesmissbrauch in der Kirche so brisant.

Papst Benedikt XVI.: Noch als Joseph Ratzinger war er Erzbischof von München und Freising.

Die Vorstellung des Gutachtens zum Missbrauch im Erzbistum München und Freising steht kurz bevor. Ein Protestbündnis hat dazu mehrere Versammlungen geplant – doch schon die erste könnte vorzeitig enden.

Die Plastik "Der Hängemattenbischof" steht auf dem Marienplatz: Ein Protestbündnis aus verschiedenen Organisationen will am Mittwoch auf dem Marienplatz gegen die "Vertuschung von kirchlichem Missbrauch" demonstrieren.
  • Marianne Max
Von Marianne Max

Das Gutachten zum sexuellen Kindesmissbrauch im Münchner Erzbistum soll am Donnerstag vorgestellt werden. Besonders ein Fall könnte dem späteren Papst Benedikt XVI. zum Verhängnis werden.

Papst Benedikt XVI. (Archivbild): Wie viel der 94-Jährige von den Missbrauchsfällen wusste, soll in dem Gutachten geklärt werden.

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website