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  • 1. FC Köln | Baumgart weist Fan in die Schranken: "Ganz bestimmt nicht!"


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Wie Baumgart einen Fan in die Schranken wies

Von Marc Merten

Aktualisiert am 23.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Steffen Baumgart an der Seitenlinie: Nach dem Spiel kam es zu einem kleinen Scharmützel mit einem Fan.
Steffen Baumgart an der Seitenlinie: Nach dem Spiel kam es zu einem kleinen Scharmützel mit einem Fan. (Quelle: Ulrich Hufnagel/imago-images-bilder)
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Steffen Baumgart hat sich am Rande des 2:2-Unentschiedens des 1. FC Köln beim VfL Bochum ein verbales Scharmützel mit einem Fan geliefert. Der FC-Trainer erlebte ein emotionales Spiel an der Seitenlinie und setzte persönlich ein Zeichen für den verstorbenen "Dixie" Dörner.

Es lief die 19. Minute im Bochumer Ruhrstadion. Der VfL war die bessere Mannschaft, FC-Torhüter Marvin Schwäbe hatte schon zweimal retten müssen. Die Geißböcke waren noch nicht gut im Spiel. Die 750 Fans in der ansonsten verwaisten Arena feuerten ihre Bochumer an. Doch nicht nur.

Während Baumgart an seiner Trainerbank vor der Haupttribüne auf und ab tigerte und seinen Spielern lautstark Anweisungen gab, ertönte auf einmal der Ruf eines Fans: "Baumgart, halt die Fresse!" In einem vollen Stadion wäre dieser Ruf wohl niemals bis zum 50-Jährigen vorgedrungen. Doch am Samstagabend waren die Worte klar und deutlich zu gehören.

Baumgart: "Wir haben uns verstanden"

Genauso deutlich wie Baumgarts Antwort, denn die ließ nicht auf sich warten. Halb zur Tribüne gedreht, ließ sich der FC-Coach eine Reaktion nicht nehmen und reagierte mit einem trockenen "Ganz bestimmt nicht!". Gelächter allenthalben, Baumgart nickte einmal knapp, reckte einen Daumen nach oben und wandte sich wieder dem Spielfeld zu. Später sagte er zu dem Austausch nur knapp: "Das gehört zum Fußball dazu. Wir haben uns verstanden."

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Während der 90 Minuten zuvor hatte der Mann in T-Shirt, Weste und Schiebermütze gesehen, was auch zum Fußball gehört. Seine Mannschaft hatte körperlich alles auf dem Platz gelassen, war fast fünfeinhalb Kilometer mehr als die Gastgeber gelaufen. Doch am Ball war dem FC bis auf die beiden Tore wenig gelungen. Der Ausgleich durch Timo Hübers nach einem Eckball war glücklich. Die zwischenzeitliche Führung durch ein Traumtor von Anthony Modeste belohnte die harte Arbeit. Doch über 90 Minuten blieben die Geißböcke andernfalls blass, sodass Baumgart zwischenzeitlich vor Ärger seine Wasserflasche quer durch die Coaching Zone beförderte.

Trauerflor für den "Beckenbauer des Ostens"

"Wir sind mit dem Punkt zufrieden", sagte der FC-Trainer hinterher. Wer Baumgart kennt, der weiß: Wenn seine Mannschaft bis zur 70. Minute in Führung liegt und sich hinterher mit einem Punkt zufrieden zeigt, hätte das Spiel auch in einer Niederlage enden können. Nach dem 0:4 gegen den FC Bayern und dem Aus im DFB-Pokal jedoch war der Punkt in Bochum ein Gewinn – wenn nicht tabellarisch, so aber moralisch. Der FC kann beruhigt in die anstehende Länderspielpause gehen.

Baumgart hatte am Samstagabend auch ein persönliches Zeichen gesetzt. Als Einziger im Ruhrstadion trug der 50-Jährige am linken Arm eine schwarze Binde. Der Trauerflor galt Hans-Jürgen "Dixie" Dörner. Der "Beckenbauer des Ostens" war unter der Woche im Alter von 70 Jahren verstorben. "Für mich als junger Spieler war er jemand, zu dem ich aufgeschaut habe", erklärte der gebürtige Rostocker später am Sky-Mikrofon. "Ich durfte ihn kennenlernen, und für mich war er eine Persönlichkeit, die den DDR-Fußball geprägt hat."

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Von Marc Merten
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