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Köln: Kardinal Rainer Maria Woelki stellt Weihbischof Ansgar Puff frei


Nach Missbrauchsgutachten
Weiterer Kölner Weihbischof freigestellt

Von t-online
Aktualisiert am 19.03.2021Lesedauer: 1 Min.
Weihbischof Ansgar Puff (Archivbild): Auf sein Bitten hin hat Kardinal Rainer Maria Woelki ihn von seinen Aufgaben entbunden.Vergrößern des BildesWeihbischof Ansgar Puff (Archivbild): Auf sein Bitten hin hat Kardinal Rainer Maria Woelki ihn von seinen Aufgaben entbunden. (Quelle: Oliver Berg/dpa-bilder)
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Als Konsequenz aus dem Missbrauchsgutachten ist ein weiterer Kölner Bischof vorläufig beurlaubt worden. Weihbischof Ansgar Puff habe Kardinal Rainer Maria Woelki selbst darum gebeten.

Am Donnerstag hatte der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Woelki, bereits Weihbischof Dominikus Schwaderlapp und Offizial Günter Assenmacher von ihren Aufgaben entbunden. Zuvor war das von Woelki beauftragte Missbrauchsgutachten vorgestellt worden. Nun hat Woelki auch den Weihbischof Ansgar Puff auf dessen Bitte hin beurlaubt. Das teilte das Erzbistum Köln am Freitag mit.

Im am Donnerstag veröffentlichten Gutachten zum Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum wird unter anderem ein ehemaliger Leiter der Hauptabteilung Seelsorge-Personal benannt, der laut den Gutachtern seiner Pflicht zur Aufklärung nicht nachgekommen sei. Nach Angaben des Erzbistums handelte es sich dabei um den heutigen Weihbischof Ansgar Puff. Um eine Bewertung der Vorwürfe zu ermöglichen, habe er um seine Beurlaubung gebeten. Dieser Bitte habe Kardinal Woelki nun entsprochen.

Der 65 Jahre alte Puff hatte kürzlich mit einem Videobeitrag auf dem Kölner Bistumsportal "Domradio" Kritik auf sich gezogen. In dem Beitrag hatte er die kritische Medienberichterstattung über Bischöfe als Kampagne dargestellt und Vergleiche zu Donald Trump und NS-Propagandaminister Joseph Goebbels gezogen. Später folgte eine Entschuldigung. Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), Frank Überall, hatte dazu gesagt, die legitime Berichterstattung professioneller Medien in eine Linie mit Goebbels und dem ehemaligen US-Präsidenten zu stellen, sei "ein Angriff auf die professionellen Journalistinnen und Journalisten in Deutschland".

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