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Aldenhoven/NRW: Bundeswehroffizier soll Waffen gehortet haben – Razzia

Razzia in NRW  

Bundeswehroffizier soll Waffen gehortet haben

13.10.2021, 15:37 Uhr | dpa, t-online

Aldenhoven/NRW: Bundeswehroffizier soll Waffen gehortet haben – Razzia. Neben Einsatzkräften steht auch ein Fahrzeug der Feldjäger vor dem Gebäude in Aldenhoven: In dem Haus des mutmaßlichen Bundeswehroffiziers wurde ein Waffenarsenal gefunden. (Quelle: dpa/Ralf Roeger)

Neben Einsatzkräften steht auch ein Fahrzeug der Feldjäger vor dem Gebäude in Aldenhoven: In dem Haus des mutmaßlichen Bundeswehroffiziers wurde ein Waffenarsenal gefunden. (Quelle: Ralf Roeger/dpa)

Bei einer Razzia in Nordrhein-Westfalen haben Ermittler ein Waffenlager gefunden. Einem Bericht zufolge soll der Besitzer ein Bundeswehroffizier und Sprengstoff-Experte sein.

Nach einer Razzia in Aldenhoven im Kreis Düren, bei dem Ermittler ein Waffenlager entdeckt hatten, sind nun mehr Details zum Hintergrund des Verdächtigen bekannt geworden. Wie der "Spiegel" berichtet, soll es sich bei dem 32-jährigen mutmaßlichen Waffennarr um einen Offizier der Bundeswehr handeln. Er soll dort als Hauptmann im Bundeswehr-Zentrum "Counter-Improvised Explosive Devices" tätig sein. Dieses sei unter anderem für die Analyse selbstgebauter Sprengsätze und deren Abwehr zuständig.

Die Behörden kamen dem Verdächtigen wegen eines Pakets auf die Spur. Der Zoll habe eine Sendung mit Schalldämpfern abgefangen, die von dem Mann aufgegeben worden sein soll. Deswegen habe man ein Verfahren eingeleitet und einen Durchsuchungsbeschluss erwirkt, heißt es im Bericht. Bei der Durchsuchung in einem Neubauviertel stießen die Ermittler dann auf Schusswaffen, Granaten, Handgranaten und Minen.

Gegen denn Mann wird nun auch wegen des Verdachts auf ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt. Gegen den Mann ist inzwischen Haftbefehl erlassen worden.

Razzia in NRW: Unbekannte Chemikalien in Haus von Bundeswehroffizier gefunden

Weil auch unbekannte Chemikalien in dem Haus entdeckt wurden, zogen die Einsatzkräfte einen Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz zur Bewertung der Funde hinzu. Der Einsatz, der am Dienstag begann, zog sich durch die ganze Nacht in den Mittwoch und war auch am frühen Nachmittag noch nicht beendet. Ein politischer Hintergrund sei derzeit nicht erkennbar, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Noch am Einsatzort mussten nach Angaben des Zollfahndungsamtes in Essen einige "Stoffe" vernichtet werden. Dabei soll es sich um einige der Chemikalien handeln. Nach Angaben des "Spiegels" wurde im Garten des Mannes Sprengstoff aus der entdeckten Munition gezündet und damit unschädlich gemacht.

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