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Leipzig: Spatenstich für "Solarkraftwerk der Superlative" gesetzt


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Spatenstich für "Solarkraftwerk der Superlative" gesetzt

Von dpa
Aktualisiert am 09.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Photovoltaik
Ein Solarpark (Symbolfoto): Das Leipziger Großprojekt setzt in Deutschland neue Maßstäbe. (Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Der Spatenstich ist gesetzt: Bei Leipzig entsteht einer der größten Solarparks Europas. Die Mega-Anlage soll bereits nächstes Jahr in Betrieb gehen. Möglich machen das Vorhaben vor allem Privatunternehmen.

In einem ehemaligen Braunkohletagebau südlich von Leipzig am Hainer See soll bis nächstes Jahr ein neuer Solarpark auf einer Fläche von rund 500 Hektar entstehen. Für Investoren, die nach Sachsen kommen wollen, seien erneuerbare Energien wichtig, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Mittwoch beim symbolischen Spatenstich für das Großprojekt. Es brauche daher den Ausbau erneuerbarer Energien wie Photovoltaik und Windkraft. Deshalb sei es gut, dass Sachsen mit solch einem Projekt vorankomme. Umweltstaatssekretär Gerd Lippold sprach von einem "Solarkraftwerk der Superlative".

Der "Energiepark Witznitz" – nach eigenen Angaben einer der größten Solarparks in Europa – soll über eine Leistung von rund 650 Megawatt verfügen. Bis zum zweiten Quartal des Jahres 2023 sollen rund 1,1 Millionen Solarmodule installiert werden. Damit können den Angaben zufolge rund 200.000 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden. Die endgültige Baugenehmigung für das Projekt steht noch aus.

Leipzig: Solarpark soll sächsische Wirtschaft und Tourismus fördern

Sachsen sei Energieland und müsse es bleiben, betonte Lippold. Der Solarpark Witznitz sei ein sehr gutes Beispiel, wie das gelingen könne. "Erneuerbare Energien werden hier auf einem ehemaligen Tagebau errichtet. Projekte wie dieses können die Kosten für sauberen Strom deutlich senken." In Witznitz werde zudem die Erzeugung von grünem Wasserstoff mitgedacht.

Betrieben und entwickelt wird der Solarpark von der Moveon Energy. Laut Mitteilung vom Dienstag erwerben Signal Iduna und die Finanztochter Hansainvest Real Assets den geplanten Energiepark. Das Gesamtinvestitionsvolumen wurde auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag beziffert.

Im ehemaligen Braunkohletagebau Witznitz II soll zudem rund 150 Hektar an Ausgleichsflächen geschaffen werden, geplant sind etwa neue Rad- und Reitwege mit jeweils 13 Kilometer Länge. Damit soll die touristische Nutzung der Region unterstützt werden, hieß es. Auf einem Teil der Fläche – zunächst auf fünf bis zehn Hektar – soll auch die landwirtschaftliche Nutzung unterhalb der Solarmodule getestet werden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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