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Waldbrand beschäftigt weiter Feuerwehr

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 25.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Ein Polizeiauto sperrt die Straße ab: Ein munitionsbelastetes Waldstück brennt.
Ein Polizeiauto sperrt die Straße ab: Ein munitionsbelastetes Waldstück brennt. (Quelle: Michael/dpa)
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Wind hat einen Waldbrand an der sächsisch-brandenburgischen Grenze angefacht. Zum Abend kam es aber zu Entspannungen.

Der große Waldbrand an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg wird die Einsatzkräfte auch an diesem Samstag beschäftigen. Am späten Freitagabend gab es jedoch deutliche Signale der Entspannung. Den Einsatzkräften sei es gelungen, die Flammen so weit unter Kontrolle zu bekommen, dass eine weitere Gefährdung der evakuierten Ortslagen Kröbeln und Kosilenzien weitgehend ausgeschlossen werden könne, teilte der Brandenburger Landkreis Elbe-Elster am Freitagabend mit.

Ein Löschhubschrauber der Bundeswehr war zuvor in der Gohrischheide im Einsatz, die Feuerwehr setzte Wärmebildkameras ein und war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. Zwei Orte mussten evakuiert werden.

Waldbrand: Kampfmittel im Boden – und wechselnde Winde

Am Freitagnachmittag hatten sich Einsatzkräfte aus der Heide zurück. Es sei dort zu gefährlich geworden, sagte eine Feuerwehrsprecherin. Die Wege dort seien so schmal, dass nur ein Fahrzeug dort fahren könne. Wenn das Feuer dann von vorne komme, könnte der Rückzug zu gefährlich werden. Priorität habe es derzeit, den Ort Nieska vor den Flammen zu schützen.

Die Löscharbeiten wurden nach Angaben des Kreisbrandmeisters von Elbe-Elster, Steffen Ludewig, dadurch erschwert, dass es sich bei der brennenden Fläche auf sächsischem Gebiet teilweise um kampfmittelbelastetes Gebiet handelt.

Ständig wechselnde Winde heizten die Feuer weiter an. "Wir versuchen, die Lage zu organisieren und zu stabilisieren", sagte Ludewig am Freitag.

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Feuer als Großschadenslage eingestuft

Zusätzlich wurden zuvor Feuerwehren aus dem Kreis Spree-Neiße angefordert. Auch die Feuerwehr in Cottbus war ausgerückt. Das Feuer sei als Großschadenslage eingestuft worden, damit habe der Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg die Einsatzleitung übernommen.

Das Feuer war am Donnerstag ausgebrochen. Zwischenzeitlich sei der Brand unter Kontrolle gewesen, doch dann habe der Wind die Flammen wieder angefacht. Das Areal sei früher militärisch genutzt worden.

Ehemaliger Truppenübungsplatz: Etliche Blindgänger im Boden

Am Freitagnachmittag hatte sich das Feuer angefacht durch starke Winde aus Süden über die Landesgrenze nach Brandenburg ausgebreitet. Den Einsatzkräften sei es am Abend gelungen, dass eine weitere Gefährdung der evakuierten Ortslagen Kröbeln und Kosilenzien weitgehend ausgeschlossen werden könne, teilte der Brandenburger Landkreis Elbe-Elster am Freitagabend mit. Die Evakuierung sei deshalb um 21.00 Uhr aufgehoben worden.

Auf sächsischer Seite hatte sich die Situation bereits etwas früher entspannt. Es gebe keine großflächigen Flammen mehr und das Feuer sei vorerst unter Kontrolle, sagte Einsatzleiter Matthias Heydel von der Feuerwehr Zeithain. "Das Gröbste ist erst einmal erledigt." Über Nacht sollte die Zahl der Einsatzkräfte in Sachsen deutlich reduziert werden, Brandwachen die Lage aber weiter im Auge behalten. Am Samstag würden dann weitere Löscharbeiten in Angriff genommen. Den Angaben zufolge waren rund 160 Einsatzkräfte unterwegs.

Leipziger Wetterexperte: Kein ergiebiger Regen erwartet

Kosilenzien und Kröbeln sind Ortsteile der Stadt Bad Liebenwerda im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. In den Dörfern leben zusammen rund 700 Menschen. Die Gohrischheide im Landkreis Meißen ist ein Naturschutzgebiet, das auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Zeithain eingerichtet worden war. Im Boden lagern noch etliche Blindgänger.

Auf größere Entlastung durch Regen kann die Feuerwehr nicht bauen: Zwar könne es in der Region am Freitagabend und tagsüber am Samstag vereinzelt Schauer geben, sagte Peter Zedler vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig auf Anfrage. Vermutlich würden sie aber keine größeren Niederschlagsmengen bringen.

Erst am vergangenen Wochenende hatten zwei Waldbrände in Treuenbrietzen und Beelitz südlich von Berlin für große Gefahr gesorgt. Hunderte Feuerwehrleute, unterstützt von Soldaten der Bundeswehr, waren im Einsatz. Jeweils etwa 200 Hektar standen in Flammen.

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Ein Kommentar von Andreas Raabe, Leipzig
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