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Leipzig nach der Querdenker-Demo: Brennende Barrikaden und Steinwürfe

Erneute Ausschreitungen  

In Connewitz brennen wieder Barrikaden – Steinwürfe auf Polizei

08.11.2020, 11:01 Uhr | dpa

Leipzig nach der Querdenker-Demo: Brennende Barrikaden und Steinwürfe. Ein Einkaufswagen liegt auf der Straße: In Leipzig kam es zu Ausschreitungen im Stadtteil Connewitz. (Quelle: dpa/Sebastian Willnow/Zentralbild)

Ein Einkaufswagen liegt auf der Straße: In Leipzig kam es zu Ausschreitungen im Stadtteil Connewitz. (Quelle: Sebastian Willnow/Zentralbild/dpa)

In Leipzig ist es erneut zu Angriffen auf die Polizei im Stadtteil Connewitz gekommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer gegen die Randalierer ein – zuvor waren Beamte nach einer Demo angegriffen worden.

Randalierer haben am Samstagabend erneut die Polizei im Leipziger Stadtteil Connewitz angegriffen. Die Scheiben der Polizeiaußenstelle Wiedebach-Passage wurden am Samstagabend beschädigt, wie Polizeisprecher Olaf Hoppe sagte. Vor dem Gebäude lagen Pflastersteine. Zudem wurden auf mehreren Straßen in dem Stadtteil Barrikaden angezündet.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Zwei Wasserwerfer fuhren auf. Damit wurden zum einen die Brände gelöscht. Zum anderen drohte die Polizei in Durchsagen den Einsatz der Wasserwerfer an, sollten sich die Menschen auf den Straßen nicht friedlich verhalten. Aus den Fahrzeugen heraus wurden zudem Videoaufnahmen gemacht. Ein Hubschrauber kreiste über dem Viertel.

Zweite Nacht in Folge

Meldungen über Verletzte gab es zunächst nicht. Mehrere mutmaßliche Beteiligte wurden von den Polizisten gefasst. Der Einsatz in Connewitz lief am späten Abend noch.

Unklar war zunächst, ob es einen Zusammenhang mit der "Querdenken"-Demonstration am Samstag in Leipzig gab, sagte der Sprecher. Dabei hatten einige Demonstranten nach der Auflösung der Versammlung mit Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern auf die Polizei geschossen und Beamte mit Flaschen beworfen.

Am Freitag war die Polizei im Stadtteil Connewitz bereits angegriffen worden, nachdem eine mutmaßliche Linksextremistin verhaftet worden war. Auch da flogen Steine.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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