Sie sind hier: Home > Regional > Leipzig >

Leipziger halten Mahnwache nach Unfall mit drei Todesopfern

Drei Todesopfer  

Leipziger halten Mahnwache nach tödlichem Autounfall

20.03.2021, 17:44 Uhr | dpa

Leipziger halten Mahnwache nach Unfall mit drei Todesopfern. Trauernde stehen während der Mahnwache für die Opfer eines Unfalls auf einem Überweg:  Am 16. März 2021 hatte ein Autofahrer in Leipzig an einer Fußgängerampel eine Gruppe von Menschen erfasst, wobei drei Menschen starben.  (Quelle: dpa/Peter Endig)

Trauernde stehen während der Mahnwache für die Opfer eines Unfalls auf einem Überweg: Am 16. März 2021 hatte ein Autofahrer in Leipzig an einer Fußgängerampel eine Gruppe von Menschen erfasst, wobei drei Menschen starben. (Quelle: Peter Endig/dpa)

Nach dem Unfall in Leipzig, bei dem drei Senioren gestorben sind, haben Menschen der Opfer gedacht. Mit der Mahnwache wollten sie auch für mehr Sicherheit im Straßenverkehr einstehen.

Nach dem schweren Autounfall mit drei ums Leben gekommenen Fußgängern in Leipzig haben rund 100 Menschen am Samstag eine Mahnwache abgehalten. Das Gedenken am Unfallort wurde vom Fußgängerverband Fuss e.V. organisiert. Ziel der Aktion sei es einerseits, die Opfer zu würdigen und den Angehörigen zu zeigen, dass sie nicht allein seien, sagte Verbandsvorstand Roland Stimpel. Zum anderen richte sich die Mahnwache an die Verkehrsplaner in Leipzig, die nicht einfach zur Tagesordnung übergehen dürften.

Ein Mann zündet während der Mahnwache Kerzen an: Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen Verkehrsunfall gehandelt hat. (Quelle: dpa/Peter Endig)Ein Mann zündet während der Mahnwache Kerzen an: Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen Verkehrsunfall gehandelt hat. (Quelle: Peter Endig/dpa)

Am Dienstagmorgen war ein Auto in eine Gruppe Fußgänger gefahren, die an einer Ampel gerade die Prager Straße überqueren wollten. Zwei 85 und 80 Jahre alte Frauen und ein 80-jähriger Mann starben. Eine 78-Jährige und der 50 Jahre alte Autofahrer kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Polizei geht davon aus, dass das Auto an der Kreuzung auf der Rechtsabbiegerspur geradeaus gefahren war. Für diese Richtung zeigte die Ampel aber rotes Licht.

Bei schweren Verkehrsunfällen gebe es immer einen individuellen Anteil, sagte Stimpel. "Es gibt aber auch immer einen Anteil, der mit Bau und Planung zu tun hat." Die Mahnwache solle auch dazu beitragen, dass die Stadtplaner ernsthaft überlegen, wie Gefahren an dieser Stelle beseitigt werden könne.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal