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Antisemitismus in Leipzig: Westin-Mitarbeiter zeigt Gil Ofarim an


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Beschuldigter Mitarbeiter zeigt Gil Ofarim an

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 12.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Sänger Gil Ofarim (Archivfoto): Der TV-Star hat mit Antisemitismusvorwürfen gegen Leipziger Hotelmitarbeiter für Aufsehen gesorgt.
Sänger Gil Ofarim (Archivfoto): Der TV-Star hat mit Antisemitismus-Vorwürfen gegen Leipziger Hotelmitarbeiter für Aufsehen gesorgt. (Quelle: Lumma Foto/imago-images-bilder)
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Die Debatte um die Antisemitismus-Vorwürfe von Gil Ofarim gegenüber einem Leipziger Hotel reißt nicht ab. Nun hat der beschuldigte Mitarbeiter reagiert. Die Polizei ermittelt.

Im Zusammenhang mit den Antisemitismus-Vorwürfen in einem Leipziger Hotel hat der beschuldigte Mitarbeiter jetzt Anzeige wegen Verleumdung gestellt. Der Mann schildere den Vorfall mit dem Künstler Gil Ofarim "deutlich abweichend von den Auslassungen des Musikers", sagte Polizeisprecher Olaf Hoppe am Mittwoch.

Der Hotelangestellte habe zudem noch eine zweite Anzeige wegen Bedrohung gestellt, weil sich Menschen in den sozialen Netzwerken völlig entfesselt gegenüber dem Hotelpersonal geäußert hätten. Außerdem sei bei der Polizei eine Onlineanzeige eines unbeteiligten Dritten wegen Volksverhetzung eingegangen.

Gil Ofarim in Leipzig: Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Leipzig und die Kriminalpolizei hätten sämtliche Ermittlungen aufgenommen, so Hoppe. "Nun gilt es abzuwarten, was die Ermittlungen ergeben und was tatsächlich an dem Tag geschehen ist." Gil Ofarim habe bislang keine Anzeige erstattet.

Es lägen keine Erkenntnisse im Zusammenhang mit rechtsgerichteten und antisemitischen Straftaten gegen den beschuldigten Hotelmitarbeiter vor, teilte Behördensprecher Ricardo Schulz am Mittwoch auf Anfrage mit. Auch zu einer von dem Sänger Gil Ofarim in einem Video zu dem Vorfall erwähnten zweiten Person lägen bisher keine weiteren Erkenntnisse vor.

Antisemitismus-Vorwürfe gegen Hotel: "Es war zu viel auf einmal"

Der Musiker hatte am Dienstag ein Video auf Instagram gepostet, in dem er einen antisemitischen Vorfall im Hotel "The Westin" schilderte. Demnach hatte ihn ein Mitarbeiter am Montagabend aufgefordert, seine Kette mit Davidstern abzunehmen, dann dürfe er einchecken.

"Es ist nicht der erste Vorfall in meinem Leben, an dem ich konfrontiert worden bin mit Fremdenhass, mit Antisemitismus. Aber ich glaube: Es war einmal zu viel", sagte der 39-Jährige am Mittwoch bei Bild TV.

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Verwendete Quellen
  • Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
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