• Home
  • Regional
  • Leipzig
  • "Zweimal eiskalt": Bielefeld schockt Leipzig in Unterzahl


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNord Stream 1: Neuer Gasstopp kommtSymbolbild für einen TextGeschlafen: Piloten verpassen LandungSymbolbild für einen TextWerden diese Stars Teil der DSDS-Jury?Symbolbild für einen TextSteffi Graf half Neffen aus AlkoholsuchtSymbolbild für einen TextChaos-Gipfel: HSV verliert die NervenSymbolbild für einen TextARD wusste von geheimem RBB-SystemSymbolbild für einen TextMann findet radioaktiven Stoff in BuchSymbolbild für einen TextBus fällt in Aldi-FilialeSymbolbild für ein VideoSturm reißt Gondeln von RiesenradSymbolbild für einen TextRadfahrer ersticht RadfahrerSymbolbild für einen TextAnsturm in Hamburg: Bahnhof überfülltSymbolbild für einen Watson TeaserErotik-Star offenbart schlimme ErfahrungSymbolbild für einen TextNach der Ernte ist vor der Ernte

"Zweimal eiskalt": Bielefeld schockt Leipzig in Unterzahl

Von dpa
18.12.2021Lesedauer: 3 Min.
RB Leipzig - Arminia Bielefeld
Bielefelds Spieler Cédric Brunner (l) und Masaya Okugawa freuen sich nach dem 0:2 Sieg. (Quelle: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Trainer Frank Kramer brüllte seine Freude in den Leipziger Abendhimmel, seine glücklichen Spieler sackten völlig erschöpft auf dem Rasen der leeren Arena zu Boden. Arminia Bielefeld hat RB Leipzig im letzten Spiel des Jahres in Unterzahl blamiert und mit dem 2:0 (0:0) drei unerwartete Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga geholt. Für Leipzigs neuen Trainer Domenico Tedesco war es die erste Niederlage im dritten Spiel.

"Wir haben 95 Minuten diszipliniert gespielt. Wir waren da, wir haben alle zusammen ein riesen Spiel gemacht. Wir haben brutal wenig zugelassen und waren zweimal eiskalt zur Stelle genau in den richtigen Momenten", sagte Janni Serra. Der Arminia-Stürmer (57. Minute) traf zur Führung und damit erstmals in der Bundesliga. Masaya Okugawa (75.) erhöhte sogar für Bielefeld, obwohl Angreifer Fabian Klos fünf Minuten zuvor die Rote Karte gesehen hatte.

Auf Seiten Leipzigs herrschte Ernüchterung, Trainer Tedesco dürfte nach starkem Start schon eine Woche später auf den Boden der Tatsachen angekommen sein. "Wir waren selten torgefährlich, hatten zu wenig Power und Geradlinigkeit", sagte Abwehrchef Willi Orban. "Die Art und Weise war nicht gut, deshalb sind wir sauer." Mit nur 22 Punkten spielte RB seine mieseste Erstliga-Hinrunde und verbuchte sogar sechs Zähler weniger als in der Saison 2017/18 unter Trainer Ralph Hasenhüttl.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Das wäre der Todesstoß
Wladimir Putin bei einer Militärparade in St. Petersburg: Der Kremlherrscher pocht auf Nord Stream 2.


Das letzte Heimspiel des Jahres begann für RB schon mit einem Rückschlag. Der beim 1:1 in Augsburg ganz starke Emil Forsberg rutschte nach fünf Minuten so unglücklich weg, dass er verletzt ausgewechselt werden musste. Über Leipzigs Sorgen konnte man bei der Arminia wohl nur milde lächeln. Denn aufgrund von positiven Corona-Tests fehlten dem Aufsteiger in Torwart Stefan Ortega und Mittelfeldspieler Manuel Prietl zwei Leistungsträger. Ersatzkeeper Stefanos Kapino sowie Sebastian Vasiliadis ersetzten das Duo.

Spielerisch war gerade die erste Halbzeit auf mäßigem Niveau, der Forsberg-Ausfall machte sich bei RB schnell bemerkbar. Leipzig wusste mit satten 76 Prozent Ballbesitz so wenig anzufangen, dass harmlose Schüsse von Dominik Szoboszlai (12.) und Angeliño (43.) vorläufig als Höhepunkte taugen mussten. Plötzlich war der Ball auch noch im Leipziger Tor. Doch der Abschluss von Okugawa (44.) nach einer wunderbaren Kombination zählte nicht, weil Passgeber Patrick Wimmer hauchzart im Abseits stand. Es war von beiden Mannschaften der einzige Schuss auf das Tor in der ersten Halbzeit.

Leipzig kehrte deutlich zielstrebiger aus der Halbzeit-Pause zurück, doch das Tor machte mal wieder Bielefeld. Und diesmal zählte es. Wimmer scheiterte mit seinem Schuss noch an RB-Keeper Peter Gulacsi, doch der Nachschuss von Serra saß. Für den 23-Jährigen war es der erste Treffer in der Bundesliga mit seinem insgesamt erst sechsten Torschuss.

Tedesco ersetzte daraufhin Spielmacher Kevin Kampl durch Amadou Haidara - was bei einem Rückstand auf den ersten Blick interessant anmutete. Kurz darauf die nächste personelle Wende. Schiedsrichter Frank Willenborg zeigte Klos nach Videobeweis die Rote Karte für ein Foul an Willi Orban - eine diskussionswürdige Entscheidung. Der Stürmer war erst zwölf Minuten zuvor eingewechselt worden. Die Arminia zeigte sich jedoch unbeeindruckt. Haidara leistete sich einen fatalen Fehlpass in den Fuß von Florian Krüger, der den Torschützen Okugawa bediente. Der Japaner schlenzte den Ball sehenswert in die lange Ecke. Leipzig drängte fortan auf den Anschluss, kam jedoch zu keiner nennenswerten Chance mehr.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Jonas Mueller-Töwe
Von Jonas Mueller-Töwe
Arminia BielefeldBielefeldDomenico TedescoRB LeipzigRalph HasenhüttlRasenWilli Orban

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website