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Mainz: Zweiter E-Scooter-Anbieter startet

Polizei verteilt Info-Flyer  

Zweiter E-Scooter-Anbieter startet in Mainz

17.09.2019, 14:12 Uhr | cf, t-online.de

Mainz: Zweiter E-Scooter-Anbieter startet. Drei E-Scooter stehen nebeneinander: In Mainz startet der nächste Anbieter. (Quelle: imago images/Sven Simon/Symbolbild)

Drei E-Scooter stehen nebeneinander: In Mainz startet der nächste Anbieter. (Quelle: Sven Simon/Symbolbild/imago images)

Ein zweites Unternehmen bietet nun E-Scooter in Mainz an. Die bisherige Bilanz der Polizei ist durchwachsen. Denn viele Fahrer kennen die geltenden Regeln nicht.

In Mainz hat am Montag der zweite E-Scooter-Anbieter seine Roller an den Start gebracht. Der bisher einzige Verleiher Tier Mobility bekommt nun vom Unternehmen Lime Konkurrenz.

Wie die "Allgemeine Zeitung" berichtet, starte Lime zunächst mit einer niedrigen Anzahl von Rollern und wolle diese bedarfsgerecht ausweiten. Seit Anfang August können bereits die E-Scooter von Tier Mobility ausgeliehen werden. Laut Polizei gibt es 150 Roller dieses Anbieters im Stadtgebiet. 

Viele Verstöße in Mainz

Die E-Scooter-Bilanz der Polizei ist durchwachsen. Bisher habe sich nur ein Unfall ereignet, bei dem ein Rollerfahrer selbstverschuldet stürzte und sich leicht verletzte, sagte ein Polizeisprecher t-online.de. Allerdings gab es zahlreiche Ordnungswidrigkeiten. Der häufigste Verstoß sei das Fahren auf Gehwegen und in Fußgängerzonen, so der Sprecher. Außerdem halten die Beamten oft E-Scooter-Fahrer mit Smartphone am Ohr an. Und immer wieder werden zwei Menschen auf einem Fahrzeug erwischt, was nicht zulässig ist. 

Ein Flyer der Mainzer Polizei: Was E-Scooter-Fahrer beachten sollten, darüber informiert dieses Flugblatt. (Quelle: Polizei Mainz)Ein Flyer der Mainzer Polizei: Was E-Scooter-Fahrer beachten sollten, darüber informiert dieses Flugblatt. (Quelle: Polizei Mainz)

Der Eindruck der Mainzer Polizei ist, dass nur wenige E-Scooter-Fahrer die geltenden Regeln kennen und die Roller eher als Spaßgerät ansehen. Deshalb führen die Beamten verstärkt Kontrollen durch und verteilen eigens angefertigte Flyer. Darauf ist beispielsweise zu lesen, dass es keine Helmpflicht gibt, aber dennoch das Tragen eines Helmes empfohlen wird und dass dieselben Promillegrenzen wie beim Autofahren gelten.


Die Mainzer Polizei werde die Situation weiter beobachten. "Vielleicht braucht es noch Zeit, bis die Menschen realisieren, dass ein E-Scooter ein Kraftfahrzeug ist", sagte der Polizeisprecher.

Verwendete Quellen:

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