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Land schenkt Mainzer Unimedizin Lavendelstrauch und erntet Kritik

Von t-online, cf

Aktualisiert am 15.07.2020Lesedauer: 2 Min.
Lavendel blĂĽht (Symbolbild): Rheinland-Pfalz hat sich bei der Mainzer Unimedizin mit einem Lavendelstrauch bedankt, was fĂĽr Kritik sorgte.
Lavendel blĂĽht (Symbolbild): Rheinland-Pfalz hat sich bei der Mainzer Unimedizin mit einem Lavendelstrauch bedankt, was fĂĽr Kritik sorgte. (Quelle: snowfieldphotography/imago-images-bilder)
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Mit einem Lavendelstrauch hat sich das Land Rheinland-Pfalz bei der Universitätsmedizin Mainz für die vergangenen Wochen bedankt. Doch dafür hagelt es nun Kritik.

Für den Einsatz der Universitätsmedizin Mainz in der Corona-Pandemie hat sich die Landesregierung Rheinland-Pfalz mit einem Lavendelstrauch bedankt. Für diese Aktion hagelt es seitdem Kritik.

Bereits Ende Juni übergab Staatssekretär Denis Alt (SPD) vom Wissenschaftsministerium Rheinland-Palz der Einrichtung die Pflanze. "Mit der Universitätsmedizin haben wir einen verlässlichen Partner an unserer Seite. Ich danke von Herzen", sagte er laut Twitter.

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Doch an der Aktion gab es Kritik, die noch immer nicht abreißt. Unter dem Beitrag finden sich Hunderte Kommentare. "Das ist der Dank für die Menschen, die sich tagelang in Schutzklamotten einen abschwitzen und sich den Arsch aufreißen? Werft doch direkt mit Schuhen oder Steinen", schreibt ein Twitter-Nutzer beispielsweise. "Ein Lavendel für fünf Euro macht das zerstörte Gesundheitssystem, welches zu Corona nochmal auf die Probe gestellt wurde, natürlich wieder gut. Es ist so lächerlich. Ich habe nur noch Wut übrig!", kommentierte eine andere Nutzerin.

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"Habt ihr die anderen Pflanzen weggeraucht?"

In den vergangenen Tagen erhielt die Debatte auĂźerdem neuen Aufwind, weil unter anderem Krankenpfleger und SPD-Mitglied Alexander Jorde auf Twitter auf die Aktion aufmerksam machte. "Die Leute riskieren ihr Leben und ackern sich kaputt und ihr pflanzt nen Lavendel? Habt ihr die anderen Pflanzen weggeraucht? Das kann doch alles nicht wahr sein", fragte er die SPD Rheinland-Pfalz.

Intensiv-Krankenpfleger Alexander Jorde aus Hildesheim lächelt in die Kamera: Er fordert eine "Gefahrenzulage" für Pfleger in der Corona-Krise.
Intensiv-Krankenpfleger Alexander Jorde aus Hildesheim lächelt in die Kamera: Er fordert eine "Gefahrenzulage" für Pfleger in der Corona-Krise. (Quelle: Peter Steffen/Archiv/dpa-bilder)

Jorde war durch einen Fernsehauftritt mit Kanzlerin Angela Merkel 2017 bekanntgeworden, als er als Azubi auf die Missstände in der Pflege aufmerksam machte. Seither äußerte er sich immer wieder öffentlich zu Notständen im Gesundheitssystem und forderte zuletzt eine finanzielle Anerkennung für die Fachkräfte in der Corona-Krise. "Ich bin ganz klar für eine Zusatzvergütung – nennen Sie es Gefahrenzulage – zumindest für den Zeitraum der Epidemie", sagte der 23-Jährige, der auf einer Intensivstation als Krankenpfleger arbeitet, der Deutschen Presse-Agentur im März. "Dies wäre ein Zeichen der Wertschätzung."

Das Wissenschaftsministerium antwortete den jeweiligen Nutzern mittlerweile auf Twitter, dass es sich bei dem Lavendelstrauch um eine Aktion für mehr Grün und Nahrung für Insekten in den Gärten handelt, "um einem Menschen, dem Lieblingsverein oder Unterstützern" Danke zu sagen und Gutes zu tun. "Politisch fordern wir eine auskömmliche Finanzierung der Universitätsklinika, deren Bedeutung sich in der Pandemie zeigt."

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