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Mainz plant neuen Stadtteil ab 2030

Von dpa
Aktualisiert am 30.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Blick auf die Mainzer Neustadt im Nordwesten der Stadt (Symbolbild): Zwischen 2019 und 2025 sollen in Mainz weitere 5.500 Wohnungen entstehen.
Blick auf die Mainzer Neustadt im Nordwesten der Stadt (Symbolbild): Zwischen 2019 und 2025 sollen in Mainz weitere 5.500 Wohnungen entstehen. (Quelle: Peter Zschunke/dpa-bilder)
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Mainz wÀchst und wÀchst: Immer mehr Menschen wollen in dem Hochschul- und Medienstandort leben. Langfristig könnte in der Stadt deshalb ein komplett neuer Stadtteil entstehen.

Wegen der weiter steigenden Einwohnerzahl will Mainz fĂŒr das kommende Jahrzehnt einen neuen Stadtteil in den Blick nehmen. "Wenn wir weiter eine wachsende Stadt sein werden, mĂŒssen wir jetzt schon FlĂ€chen an den RĂ€ndern von Mainz identifizieren, die sich nach 2030 fĂŒr eine Wohnungsbebauung eignen", sagte OberbĂŒrgermeister Michael Ebling (SPD). Seit 2012 ist die Bevölkerung um acht Prozent auf 221.190 (2019) gestiegen.

In den nĂ€chsten ein bis drei Jahren stĂŒnden zwar noch keine Entscheidungen an. "Wir wollen aber die Voraussetzungen dafĂŒr schaffen, etwa mit der Bewertung der klimaökologischen Eignung von FlĂ€chen." Die sogenannte Nachverdichtung auf bestehenden WohnflĂ€chen, etwa die Bebauung von Innenhöfen, sei inzwischen an ihre Grenzen gestoßen und wĂŒrde auch eine weitere Aufheizung der Innenstadt bedeuten, sagte der OB im GesprĂ€ch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Stadt will Wohnungsbaustrategie weiterentwickeln

Auf die Frage, ob die Stadt genĂŒgend bezahlbaren Wohnraum fĂŒr alle biete, antwortete Ebling: "Mainz ist auf einem guten Weg." Laut einer Studie sei Mainz neben MĂŒnster die einzige Stadt mit einem Zuwachs beim sozial geförderten Wohnraum. "Wir haben uns auch richtig angestrengt, weil wir dem Wegfall der Sozialbindung von Wohnungen nach 20 oder teilweise 30 Jahren entgegenwirken mĂŒssen", erklĂ€rte Ebling. "Was dort jetzt wegfĂ€llt, wollen wir kompensieren."

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Mit Blick auf die demografische Entwicklung und die zunehmende Zahl von Single-Haushalten will die Stadt ihre Wohnungsbaustrategie weiterentwickeln. Der Ende Mai vorgelegte Wohnungsmarktbericht des Berliner Forschungs- und Beratungsinstitut RegioKontext habe dafĂŒr wichtige Anhaltspunkte gegeben, sagte Ebling. "Nach dem Bericht ist eine Entspannung der Wohnungssituation ab 2025 zu erwarten, noch deutlicher dann ab 2030." Der Bericht gebe aber auch den Handlungsauftrag, nicht nachzulassen in den BemĂŒhungen um bezahlbaren Wohnraum.

Wohnungsbau soll weiter an Fahrt aufnehmen

Dabei soll der Klimaschutz mehr beachtet werden als in vergangenen Jahrzehnten. "Bei jedem Bauprojekt ist zu ĂŒberlegen, wie wir den ökologischen Fußabdruck kleiner machen können", sagte Ebling. "So werden wir etwa bei dem geplanten Projekt auf der Hechtsheimer Höhe mit einem neuen WĂ€rmekonzept arbeiten." Und die geplante Wohnsiedlung "Am Medienberg" profitiere von der Anbindung an die Straßenbahnlinie der Mainzelbahn und der Möglichkeit, diese HĂ€user mit FernwĂ€rme versorgen zu können.

"Als westlicher Exponent des Rhein-Main-Gebietes", als Landeshauptstadt sowie als bedeutender Hochschul- und Medienstandort gehöre Mainz zu den ĂŒberdurchschnittlich wachsenden StĂ€dten im Bundesgebiet, stellte der Wohnungsmarktbericht fest. Seit lĂ€ngerer Zeit befinde sich die Stadt daher auch in der Rangliste der deutschen StĂ€dte mit den höchsten Mietpreisen. "Es fehlen vor allem bezahlbare Wohnungen fĂŒr unterschiedliche Einkommenssituationen und Lebenskonzepte."

Die Stadt reagierte darauf mit verstĂ€rkten BemĂŒhungen fĂŒr den Wohnungsbau. Im Zeitraum von 2011 bis 2018 entstanden mehr als 6.500 neue Wohnungen. Zwischen 2019 und 2025 sollen weitere 5.500 neu hinzukommen. Der Bericht zeige, so erklĂ€rte damals Ebling, dass der Wohnungsbau "in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren nochmals an Fahrt aufnehmen" mĂŒsse.

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Deutsche Presse-AgenturSPD

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