Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextHistorisch niedrige Wahlbeteiligung in NRWSymbolbild f├╝r einen TextHier ziehen heftige Unwetter aufSymbolbild f├╝r einen TextDrei Tote bei Frontalcrash auf B27Symbolbild f├╝r einen TextKylie Jenner irritiert mit KleidSymbolbild f├╝r einen TextPolizei ermittelt nach HSV-Sieg in RostockSymbolbild f├╝r einen TextKourtney Kardashian hat geheiratetSymbolbild f├╝r einen TextNeun-Euro-Ticket k├Ânnte scheiternSymbolbild f├╝r einen Text"Polizeiruf 110": Sie war die verzweifelte MutterSymbolbild f├╝r einen TextThomas M├╝ller: Innige Fotos mit EhefrauSymbolbild f├╝r einen TextBayern-Boss poltert im Live-TVSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserTV-Koch packt ├╝ber kuriose Groupie-Begegnung aus

"Sturm im Wasserglas": Gender-Sternchen-Debatte im Landtag

Von dpa
19.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Stefanie Hubig (SPD), Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz
Stefanie Hubig (SPD), Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz. (Quelle: Andreas Arnold/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Sternchen, Doppelpunkt oder alles wie fr├╝her? Zu sp├Ąter Stunde hat der Landtag Rheinland-Pfalz am Mittwoch noch ├╝ber geschlechtersensible Sprache debattiert. Von "Unsinn" und "Wortunget├╝men" sprach der AfD-Abgeordnete Martin Louis Schmidt mit Blick auf Doppelpunkt-Wendungen im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung. Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) reagierte k├╝hl: Der AfD-Fraktion gehe es mit ihrer Forderung nach einem Verbot bestimmter Schreibweisen in der Schule nicht um Rechtschreibung, sondern um Gesellschaftspolitik.

Der Antrag der AfD mit der ├ťberschrift "Keine "geschlechtergerechte Sprache" an Schulen und in der Landtagsverwaltung" wurde mit breiter Mehrheit abgelehnt. Aber zumindest verbale Unterst├╝tzung fand die AfD bei den Freien W├Ąhlern. "Sprache ist ein entscheidender und pr├Ągender Teil unserer Kultur", mahnte ihr Abgeordneter Herbert Drumm, Studiendirektor im Ruhestandt. Sie d├╝rfe daher nicht dem Zeitgeist unterworfen werden.

Mit der Verwendung geschlechtersensibler Sprache werde niemandem etwas weggenommen, erwiderte die Gr├╝nen-Abgeordnete Pia Schellhammer. An die Adresse Schmidts f├╝gte sie hinzu: "Sie k├Ânnen weiter in Ihrem generischen Maskulinum sprechen, dann sind wir Frauen halt nicht mitgemeint." Als generisches Maskulinum wird die geschlechtsneutrale Verwendung von Begriffen in ihrer m├Ąnnlichen Form verstanden.

Von einem Sturm im Wasserglas sprach die CDU-Abgeordnete Marion Schneid. "Es geht darum, ein Problem heraufzubeschw├Âren, das gar keins ist." Sie habe sich an den Grundschulen umgeh├Ârt, da sei die gendergerechte Schreibweise ├╝berhaupt kein Thema.

Die Juristin Hubig bezog sich in ihrer Rede auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2017 - demnach verst├Â├čt die Verpflichtung, jeden Menschen dem m├Ąnnlichen oder weiblichen Geschlecht zuzuorden, gegen das Diskriminierungsverbot. Daher sei es geboten, "Menschen, die sich nicht der Kategorie Mann oder Frau zuordnen, ad├Ąquat anzusprechen". Sprache sei ebenso wie die Gesellschaft in einem best├Ąndigen Wandel, sagte die Ministerin. "Deswegen sprechen wir heute auch nicht mehr Althochdeutsch oder Mittelhochdeutsch."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Themen
AfDSPD

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website