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Biontech/Pfizer: Klinische Studie zu Omikron-Impfstoff

Von dpa
25.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Biontech-GrĂŒnder Ugur Sahin
Biontech-GrĂŒnder Ugur Sahin spricht beim Richtfest fĂŒr die neue Biontech "iNeST"-ProduktionsstĂ€tte. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/Archiv/dpa-bilder)
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Biontech und Pfizer haben ihre erste klinische Studie zur Untersuchung eines speziell auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Corona-Impfstoffs begonnen. Dabei sollen die Sicherheit, VertrĂ€glichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten geprĂŒft werden, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. Die Studie soll bis zu 1420 Testpersonen umfassen, die in drei Gruppen unterteilt werden.

Die erste Gruppe umfasst gut 600 Teilnehmer, die zwischen 90 und 180 Tagen vor Beginn der Studie bereit zwei Impfdosen des bisherigen Vakzins erhalten haben und nun eine oder zwei Dosen des Omikron-Impfstoffs erhalten sollen. Die zweite, fast ebenso große Gruppe besteht aus geboosterten Menschen, die eine weitere Dosis des herkömmlichen Impfstoffs oder eine Dosis des Omikron-Vakzins erhalten. Die dritte Gruppe mit gut 200 Probanden setzt sich aus ungeimpften und bislang nicht an Covid-19 erkrankten Menschen zusammen, die dann drei Dosen des Omikron-Vakzins bekommen.

"Die Studie ist Teil unseres wissenschaftlichen Ansatzes zur Entwicklung eines variantenbasierten Impfstoffs, der vor Omikron einen Àhnlichen Schutz bietet, wie wir ihn bei vorherigen Varianten beobachtet haben, der aber gleichzeitig lÀnger anhÀlt", erklÀrte Biontech-Chef Ugur Sahin. Impfstoffe böten nach wie vor einen hohen Schutz vor schweren VerlÀufen durch Omikron.

Das Mainzer Pharmaunternehmen und sein US-Partner hatten vor rund zwei Wochen bekannt gegeben, dass sie bereits mit der Produktion eines an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffs fĂŒr eine spĂ€tere kommerzielle Nutzung begonnen haben. Biontech hatte erklĂ€rt, dass die beiden Unternehmen "bis MĂ€rz fĂŒr eine Belieferung des Marktes bereit sind, wenn die behördlichen Genehmigungen vorliegen". Die EuropĂ€ische Arzneimittelbehörde (EMA) hat bislang noch nicht erklĂ€rt, ob sie einen an Omikron angepassten Impfstoff mit einer anderen Zusammensetzung als bei dem derzeit verwendeten Vakzin fĂŒr notwendig hĂ€lt.

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