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Rheinland-Pfalz weitet Corona-Tests an Schulen aus

Von dpa
25.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Corona und Schule
Ein Kit für einen Corona-Schnelltest liegt auf dem Federmäppchen eines Schülers. (Quelle: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Angesichts der stark steigenden Corona-Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz sollen die regelmäßigen Tests an Schulen ausgeweitet werden. Auch an den Kitas werde verstärkt getestet, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Dienstag in Mainz.

An den Schulen soll die Zahl der anlasslosen Testungen zunächst bis Beginn der Winterferien am 21. Februar von zwei auf drei pro Woche erhöht werden. Diese sind verpflichtend für alle ohne Immunisierung, also für alle, die weder geimpft noch genesen sind. Für alle anderen sind sie freiwillig.

Wenn dabei eine Infektion angezeigt wird und auch ein zweiter Test positiv ist, wird eine zehntägige Selbstisolation angeordnet. Diese kann nach fünf Tagen mit einem negativen Test beendet werden. Grundsätzlich werde aber die Absonderung auf die von einer Infektion betroffenen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte beschränkt, sagte Hubig. Alle anderen in der Gruppe müssen sich bei einem Infektionsfall fünf Tage in Folge testen.

"Bildungsministerin Hubig hat zu lange gewartet", kritisierte der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf. Die CDU hatte bereits im vergangenen Jahr drei wöchentliche Testungen gefordert. "Schülerinnen und Schüler sowie Eltern sind in großer Sorge - sie fühlen sich von der Frau Hubig im Stich gelassen, dabei muss Bildung infektionssicher stattfinden." Auch Lehrerinnen und Lehrer seien angesichts steigender Corona-Infektionszahlen in großer Unsicherheit.

Mit dem Verzicht auf die bisher aufwendige betriebene Kontaktnachverfolgung werde die Schulleitung entlastet und möglichst viel Präsenzunterricht aufrechterhalten, sagte Hubig. Rund 95 Prozent der Lehrkräfte sind nach Angaben des Bildungsministeriums vollständig geimpft, mehr als 80 Prozent geboostert. Dreimal geimpft sind zudem bereits 20,3 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren.

Auch an den Kindertagesstätten werden die dort bislang nicht verbindlich vorgesehenen Corona-Tests verstärkt. Von 61 Kitas in Mainz hätten bereits 57 ein Testangebot, sagte die Ministerin. Die Einrichtungen könnten nach eigenem Ermessen auch die Möglichkeit nutzen, die Kinder in "festen Kohorten" zu betreuen, um so Kontakte zu begrenzen. Bei einem Infektionsfall sei zunächst die Absonderung für alle vorgesehen. Bei einem negativen Test und wenn es keine Symptome einer Erkrankung gebe, könne die Kita dann am nächsten Tag wieder besucht werden. Bei Erzieherinnen und Erziehern gebe es eine hohe Impfquote - 93 Prozent seien vollständig geimpft, 71 Prozent auch geboostert.

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