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Stuttgart: Ein Dutzend mutmaßliche Randalierer im Gefängnis

Nach Ausschreitungen  

Ein Dutzend mutmaßliche Randalierer im Gefängnis

30.06.2020, 17:57 Uhr | dpa

Stuttgart: Ein Dutzend mutmaßliche Randalierer im Gefängnis. Zwei Polizisten stehen vor einem Einsatzwagen mit zerstörter Scheibe: Nach den Randalen in Stuttgart sitzen mehrere Personen im Gefängnis. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich)

Zwei Polizisten stehen vor einem Einsatzwagen mit zerstörter Scheibe: Nach den Randalen in Stuttgart sitzen mehrere Personen im Gefängnis. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago images)

Die Polizei hat weitere Personen identifiziert, die an den Krawallen in Stuttgart beteiligt gewesen sein sollen. Unterdessen nimmt Innenminister Strobl eine Forderung auf, Beamte besser auszurüsten.

Eineinhalb Wochen nach den Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt sitzen mittlerweile 13 mutmaßliche Krawallmacher im Gefängnis. Das teilte CDU-Innenminister Thomas Strobl am Dienstagnachmittag mit.

Die Polizei habe fünf weitere Verdächtige im Alter zwischen 17 Jahren und 19 Jahren identifiziert, die an der Randale beteiligt gewesen sein sollen. Damit steigt die Zahl der Tatverdächtigen auf 37 Personen. Die Ermittlungsgruppe zähle inzwischen bis zu 117 Polizisten.

Thomas Strobl, CDU-Innenminister von Baden-Württemberg: Er will Polizisten mit Schlagstöcken ausstatten. (Quelle: dpa/Marijan Murat/Archivbild)Thomas Strobl, CDU-Innenminister von Baden-Württemberg: Er will Polizisten mit Schlagstöcken ausstatten.

Bei verstärkten Polizeikontrollen in der Innenstadt am vergangenen Wochenende sprachen die Beamten 84 Platzverweise aus und leiteten 16 Straf- sowie fünf Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Strobl erwägt nun, mehr Polizisten im Land mit Schlagstöcken auszustatten. Zuvor hatte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine Verbesserung der Ausrüstung gefordert – t-online.de berichtete. "Derzeit wird intensiv und umfassend geprüft, inwieweit eine Ausweitung des Mehrzweckeinsatzstocks, wie er bereits bei den Beweis- und Festnahmeeinheiten des Polizeipräsidiums Einsatz in Gebrauch ist, hierbei eine sinnvolle Ergänzung der bereits zur Verfügung stehenden Einsatzmittel sein kann."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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