Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextSchr├Âder verzichtet auf Gazprom-PostenSymbolbild f├╝r einen TextUngarn ruft Notstand ausSymbolbild f├╝r einen TextSchlaganfall? Meghans Vater in KlinikSymbolbild f├╝r einen TextAttentatsplan gegen George W. BushSymbolbild f├╝r einen TextRockstar muss in TherapieSymbolbild f├╝r einen TextLauterbach will Einreiseregeln lockernSymbolbild f├╝r einen TextSperrungen f├╝r Urlauber zum G7-GipfelSymbolbild f├╝r einen TextUnter Tr├Ąnen: Tennisstar beendet KarriereSymbolbild f├╝r einen TextN├Ąchster D├Ąmpfer f├╝r Flughafen BERSymbolbild f├╝r einen TextAmira Pochers Br├╝ste nach Show kleinerSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserHummels' Partnerin provoziert mit Liebes-Gest├Ąndnis

Badeunf├Ąlle im S├╝dwesten h├Ąufen sich

Von dpa
Aktualisiert am 27.06.2021Lesedauer: 3 Min.
Ein "Betreten verboten"-Schild steht am Neckarufer bei N├╝rtingen (Archivbild): In Baden-W├╝rttemberg ist es vermehrt zu Badeunf├Ąllen gekommen.
Ein "Betreten verboten"-Schild steht am Neckarufer bei N├╝rtingen (Archivbild): In Baden-W├╝rttemberg ist es vermehrt zu Badeunf├Ąllen gekommen. (Quelle: Bernd Wei├čbrod/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

In Baden-W├╝rttemberg ist es zuletzt vermehrt zu Badeunf├Ąllen gekommen. Die DLRG mahnt zur Vorsicht und gibt Tipps, worauf f├╝r sicheres Baden zu achten ist.

Ein 81-J├Ąhriger ertrinkt trotz Rettungsrings im Bodensee, eine Achtj├Ąhrige wird leblos aus einem Mannheimer Badesee geborgen, der Badeausflug eines 26-J├Ąhrigen im Ortenaukreis endet t├Âdlich: Im S├╝dwesten kam es im Juni zu zahlreichen Badeunf├Ąllen. "Wir haben festgestellt, dass wir eine erh├Âhte Zahl von Eins├Ątzen hatten", sagte der Pr├Ąsident des DLRG-Landesverbands W├╝rttemberg, Armin Flohr. Die Gr├╝nde f├╝r die H├Ąufung seien vielf├Ąltig, grunds├Ątzlich steige die Zahl der Unf├Ąlle bei Sommerwetter. Doch die Corona-Pandemie versch├Ąrft die Situation.

Freib├Ąder h├Ątten bislang streng reglementiert, wie viele Besucher auf das Gel├Ąnde d├╝rften, sagte Flohr. "Da sagen die Leute, dann gehen wir halt an den Neckar oder an den Rhein." An Fl├╝ssen und Seen gebe es aber oft keine Badeaufsicht, wodurch die Gefahr t├Âdlicher Unf├Ąlle im Wasser steige, betonte Flohr. "Dann haben wir die fatale Situation, dass die Leute daf├╝r nicht gut genug schwimmen k├Ânnen."

"Generation Nichtschwimmer"

Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hatten wegen der Corona-Pandemie rund 100.000 Kinder und Jugendliche in Baden-W├╝rttemberg keinen Zugang zu Schwimmunterricht. Deshalb setzen die Rettungskr├Ąfte auf eine "Ausbildungsoffensive" im Anf├Ąngerschwimmen. "In normalen Jahren werden bei der DLRG in Baden und W├╝rttemberg ├╝ber 9.500 Seepferdchen abgenommen", sagte Flohr. "2020 waren es nicht einmal 2.500." Die Pr├Ąsidentin der DLRG Baden, Ingrid Lehr-Binder, betont, man werde "Jahre ben├Âtigen", um diesen Abzeichen-Stau abbauen zu k├Ânnen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Angreifer erschie├čt 19 Kinder an Grundschule in Texas
Polizisten an der Grundschule von Uvalde: Nach Sch├╝ssen sind in dem Ort mindestens zwei Menschen gestorben.


Doch nicht nur die "Generation Nichtschwimmer" bereitet den Rettungskr├Ąften Sorgen. "Wir haben auch ein Riesenproblem mit Aufsichtspersonen", sagte Armin Flohr. "Die Leute daddeln mit ihren Handys rum und w├Ąhrenddessen ertrinken wom├Âglich die Kinder." Der Bundesverband der DLRG fordert deshalb Eltern mit einer Videokampagne auf, das Smartphone beim Badeausflug beiseite zu legen.

Nicht alle Gew├Ąsser sind geeignet

Dar├╝ber hinaus r├Ąt die DLRG, sich genau zu ├╝berlegen, welche Gew├Ąsser sich f├╝r Badeausfl├╝ge eignen. Rhein und Neckar als Schifffahrtsstra├čen seien problematisch, sagte Flohr. "Sie w├╝rden ihre Kinder ja auch nicht an der Autobahn spielen lassen. Aber viele Menschen denken sich, Hauptsache Wasser und raus."

Allerdings wird die Auswahl geeigneter Badestellen zunehmend schwerer. Immer wieder entscheiden sich Gemeinden wie j├╝ngst im oberschw├Ąbischen Bad Saulgau (Landkreis Sigmaringen), Badestege und andere Infrastruktur wie Duschen an ├Âffentlich zug├Ąnglichen Seen abzubauen ÔÇô aus Angst davor, bei Unf├Ąllen dort haften zu m├╝ssen.

Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs seien die Kommunen in Naturb├Ądern f├╝r die Verkehrssicherung verantwortlich, betonte eine Sprecherin der W├╝rttembergischen Gemeinde-Versicherung (WGV). In diesen F├Ąllen sei eine Badeaufsicht vor Ort notwendig.

Badestellen ohne Aufsicht

Die k├Ânnen oder wollen sich einige Gemeinden aber nicht leisten ÔÇô und bauen deshalb Stege und Umkleidekabinen ab. Dann k├Ânnen die Gew├Ąsser als "Badestellen" ohne Aufsicht deklariert werden. "Das macht es nur noch schlimmer", sagte der w├╝rttembergische DLRG-Pr├Ąsident Flohr. "Aber nat├╝rlich sagt kein B├╝rgermeister, er haftet pers├Ânlich f├╝r diese Seen." Die DLRG fordert deshalb, Rechtssicherheit zu schaffen.

Bei der WGV sieht man daf├╝r aber keinen Bedarf. Die Deutsche Gesellschaft f├╝r das Badewesen habe zu dem Thema "detaillierte Merkbl├Ątter entwickelt", sagte eine Sprecherin. "Sofern die dort entwickelten Kriterien eingehalten werden, sind Kommunen haftungsrechtlich in der Regel "auf der sicheren Seite"."

Weitere Artikel

Streit in der Innenstadt
Drei M├Ąnner in Stuttgart durch Tritte und Schl├Ąge verletzt
Ein Blaulicht ist auf dem Dach eines Streifenwagens zu sehen (Symbolbild): Bei einer Auseinandersetzung in Stuttgart wurden drei M├Ąnner verletzt.

Ein Denkmal soll gesetzt werden
Junge Oper startet Flashmob am Nesenbach
In der Nesenbachstra├če liegt ein unbew├Ąssertes St├╝ck Mini-Kanal (Archivbild): Der Nesenbach ist 13 Kilometer lang.

Besonders bei ├Ąlteren Menschen
Polizei Stuttgart warnt vor dreister Betrugsmasche
Polizei Skimming-Pr├Ąvention der Polizei in Geislingen (Symbolbild): Auch in Stuttgart ist es zu Betrugsf├Ąllen gekommen ÔÇô die Polizei warnt.


Auf Nummer sicher gehen sollten nach Ansicht der DLRG aber auch die Badeg├Ąste. "Es geht manchmal einfach darum, das Hirn einzuschalten", sagte der w├╝rttembergische DLRG-Pr├Ąsident Flohr. "Wenn das auf einem Schild an der Br├╝cke steht, sollte man eben nicht von dort ins Wasser springen." Ein Sprecher des Landesverbands Baden betonte zudem, aufmerksame Badeg├Ąste k├Ânnten im Ungl├╝cksfall Leben retten: "Je fr├╝her ein Unfall erkannt, gemeldet und geholfen wird, desto h├Âher sind grunds├Ątzlich auch die ├ťberlebenschancen."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Michael_Stroebel_04
Von Michael Stroebel
BadeunfallBodensee

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website