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Was Vettels Abschiedsworte wirklich meinen

Von Florian Vonholdt

Aktualisiert am 29.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Formel 1: Mit diesem emotionalen Instagramvideo verkündet der deutsche Rennfahrer Sebastian Vettel sein Karriereende. (Quelle: t-online)
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Schon öfter hat der Vierfach-Weltmeister Dinge infrage gestellt, den Motorsport kritisiert. Auch in seiner Abschiedsankündigung wird deutlich, was ihm nicht mehr passt.

Sebastian Vettel beendet am Ende der Saison seine Formel-1-Karriere. Nach 16 Jahren und vier WM-Titeln. Seine Prioritäten im Leben haben sich verschoben. Das machte er in seiner nachdenklichen Videobotschaft, in der er sein Ende in der Königsklasse des Motorsports verkündete, deutlich. Hinter seinen Worten verbirgt sich Kritik am Rennzirkus und den vielen Begleiterscheinungen, mit denen sich der Heppenheimer immer weniger identifizieren kann.

Vettel sagt offen: "Formel-1-Fahrer zu sein, bringt Dinge mit sich, die mir nicht mehr gefallen. Vielleicht werden diese irgendwann gelöst. Aber der Wille, diese Veränderung umzusetzen, muss viel stärker werden und schon heute zum Handeln führen."

Familie und Nachhaltigkeit stehen im Fokus

Es ist ein versteckter Appell an die Formel-1-Bosse – nicht zum ersten Mal – schnellstens nachhaltiger zu werden, Ressourcen zu schonen: "Reden reicht nicht mehr aus, und wir können es uns nicht leisten, zu warten. Es gibt keine Alternative. Das Rennen hat bereits begonnen."

Vettels Hauptthemen in der Zukunft: Familie und Nachhaltigkeit. Er hat drei Kinder. Die sollen noch gut auf diesem Planeten leben können. Das treibt Vettel um. Die Formel 1 aber ist ein Business, das nicht zwingend dazu beiträgt, dass die (Um)welt so bleibt, wie sich Vettel das auch noch für spätere Generationen wünscht.

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"Ich mache mir Sorgen um die Zukunft. Die Fragen um Energie und die Abhängigkeit von Energie beschäftigen mich", sagte der 35-Jährige.

Man könne ihn deswegen auch als Heuchler bezeichnen, weil er als Rennfahrer trotzdem Benzin verschwende, antwortete der Heppenheimer einmal auf eine entsprechende Frage: "Da haben sie recht. Ich bin kein Heiliger."

Vettel will für "gewisse Werte" einstehen

Vettel steht zudem für Gerechtigkeit und die Freiheit aller Menschen ein. Wenn er, wie etwa im vergangenen Jahr, ein Regenbogen-T-Shirt bei der Nationalhymne Ungarns vor dem Grand Prix in Budapest trägt und damit ein Zeichen gegen Homophobie setzt. Dafür erhielt er eine Verwarnung seitens der Formel 1.

"Ich bin nicht gerade der beliebteste Fahrer in den Augen der Formel-1-Organisation. Mir kann aber niemand sagen, was ich zu sagen oder nicht zu sagen habe", sagte Vettel. Seine Meinung zu äußern und dabei Konsequenzen vom Verband fürchten zu müssen, gehörte auch zu den von ihm angesprochenen "Dingen, die mir nicht mehr gefallen".

Mit dem Geschäft an sich will er nichts mehr zu tun haben. Nicht TV-Experte werden, wie viele Ex-Fahrer: "Ich werde nie auf der anderen Seite sitzen und den Fahrern Fragen stellen. Das ist nicht meine Stärke."

Im März sagte Vettel: "Es gibt gewisse Werte, für die wir einstehen müssen, weil sie größer sind als finanzielle Interessen." Auch in diesem Punkt haben sich die Formel 1 und ihr Ex-Champion voneinander entfernt – weswegen er am Saisonende den Schlussstrich zieht.

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Von Nils Kögler
Sebastian Vettel
Motorsport

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