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Haas-Teamchef macht Mick Schumacher Druck

Von t-online, dd

28.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Mick Schumacher: Der Haas-Pilot wartet noch immer auf seine ersten Punkte in der Formel 1.
Mick Schumacher: Der Haas-Pilot wartet noch immer auf seine ersten Punkte in der Formel 1. (Quelle: Eibner/imago-images-bilder)
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Das deutsche Talent ist auch im zweiten Jahr in der Königsklasse noch ohne großes Erfolgserlebnis. Günther Steiner will nun endlich echte Fortschritte sehen – und wird deutlich.

27 Rennen in der Formel 1 – und noch immer keine Punkte: Mick Schumacher wartet noch immer auf Zählbares in seiner Karriere in der Königsklasse. Auch in den ersten Rennen in seinem zweiten Jahr ging der 23-Jährige bisher leer aus. Das Problem: 2021 noch galt quasi Welpenschutz für das deutsche Top-Talent – der Haas konnte mit der Konkurrenz einfach nicht mithalten, es ging hauptsächlich um Erfahrungspunkte.


Formel 1: In diesen Autos starten Verstappen, Hamilton und Vettel 2022

Zehn Teams gehen auch in der Saison 2022 der Formel 1 an den Start. Die Autos haben dabei einen komplett neuen Look – durch Änderungen im Reglement, aber auch andere Neuerungen. t-online zeigt die Boliden der Rennställe.
Das Auto des Weltmeisters: Max Verstappen und Teamkollege Sergio Perez fahren 2022 im Red Bull RB18. Neuerung: Nach dem Formel-1-Abschied von Motorpartner Honda wird das Auto erstmals von einem Aggregat angetrieben, das in der neuen Abteilung "Red Bull Powertrains" gefertigt wurde. Die Farben des Autos bleiben indes Dunkelblau, Gelb und Rot.
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2022 ist die Lage aber anders – und Haas-Teamchef Günther Steiner macht nun Druck auf Mick Schumacher: Es sei Pflicht, "dass wir überall punkten müssen, und wir müssen mit beiden Fahrern Punkte holen", sagte Steiner am Rande des Rennwochenendes zum Großen Preis von Monaco. "Da steckt harte Arbeit dahinter, aber irgendwann muss uns das gelingen."

Schumacher hatte zuletzt Pech

Steiner betonte dabei, "mit beiden Fahrern" künftig zu punkten – ein deutlicher Fingerzeig an Schumacher. Denn sein neuer Teamkollege, der erfahrene Kevin Magnussen, holte bereits 15 Punkte, seitdem er seit Anfang März anstelle von Nikita Masepin im zweiten Cockpit des Rennstalls sitzt – Haas hatte den Vertrag sowohl mit dem russischen Fahrer als auch mit Hauptsponsor Uralkali nach Beginn des Angriffs auf die Ukraine vorzeitig beendet.

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Und: Mit den Änderungen an den Autos, die eigentlich für einen größeren Wettbewerb unter den Teams sorgen sollten, kann auch der Haas – siehe Magnussen – mithalten und um Punkte mitfahren. Tatsächlich hatte Schumacher zuletzt gleich zwei Mal Pech, schrammte sowohl in Miami als auch zuletzt in Barcelona nur ganz knapp an den Punkten vorbei.

Steiner ist sich sicher: Ein Erfolgserlebnis "würde ihm Selbstvertrauen bringen. Ob es sich auch auf seine reine Fahrperformance auswirkt, ist aber schwer zu sagen." Schon an diesem Wochenende hat Mick Schumacher in Monaco die nächste Chance.

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Von Nils Kögler
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