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Der Hobbit 2 stellt Teil eins in den Schatten: So gut ist "Smaugs Einöde"

Mehr Kampf und mehr Feuer  

Zweiter "Hobbit“-Film stellt Teil eins in den Schatten

12.12.2013, 16:41 Uhr | Sabine Gültekin, t-online.de

Der Hobbit 2 stellt Teil eins in den Schatten: So gut ist "Smaugs Einöde". Mehr Kampf und mehr Feuer: Zweiter "Hobbit“-Film stellt Teil eins in den Schatten (Quelle: Warner Bros.)

Bilbo (Martin Freeman) muss nun mit größeren Gefahren fertig werden als noch in Teil eins von "Der Hobbit". (Quelle: Warner Bros.)

Wenn der gigantische Drache Smaug sein Maul aufreißt und Feuerströme speit, will man sich im Kinosessel ducken: Der mittlere Teil von Peter Jacksons dreiteiliger Adaption von J.R.R. Tolkiens Kultroman "Der Hobbit“ entführt in eine magische 3D-Fantasy-Welt - und ist wesentlich spannender, bildgewaltiger und emotionaler als sein Vorgänger "Eine unerwartete Reise".

In "Der Hobbit: Smaugs Einöde“ streben Bilbo (Martin Freeman), Gandalf (Ian McKellen) und ihre 13 Zwergen-Kameraden immer noch zum zerstörten Königreich Erebor, um Thorin Eichenschild (Richard Armitage) wieder als rechtmäßigen Monarchen einzusetzen. Auch der riesige Ork Azog ist ihnen mit seiner großen Gefolgschaft wieder auf den Fersen.

Neue und heftige Gegner

Aber dieses Mal müssen die Freunde noch weitere, heftigere Gegner überwinden. Beorn, halb Mensch - halb Bär, will sie zerfleischen, in einem Wald voller Halluzinationen geraten sie in die Gewalt von hungrigen Riesenspinnen. Sie werden Gefangene des Elbenherrschers Thranduil (Lee Pace) und müssen sich gegen den korrupten Laketown-König (grandios gespielt von Stephen Fry) durchsetzen - bis sie am Ende durch die bedrohliche Gestalt, Feuerkraft und Stimmgewalt des Drachen Smaug so richtig das Fürchten lernen.

Ein 3D-Film, der sich lohnt

Kurz vor Weihnachten startet also ein 3D-Film, der sich lohnt und der Vergleiche mit anderen CGI-Erfolgen wie "Gravity“ oder "Avatar“ nicht zu scheuen braucht. Die Action-Szenen sind prachtvoll inszeniert. Allein schon die Flucht der Hobbits aus der Elben-Festung, bei der die Freunde auf einem reißenden Fluss in Fässern treiben und sich gegen Elben-Pfeile und Ork-Attacken wehren müssen, ist eine Delikatesse für Action-Liebhaber.

Literaturvorlage wurde aufgepimpt

Puristisch veranlagten Tolkien-Fans könnte übel aufstoßen, dass Jackson sich im zweiten Teil der Hobbit-Verfilmung nicht strikt an die literarische Vorlage hält, denn sie wird mit einer Dreiecks-Lovestory aufgepimpt. Die taffe und wunderschöne Tauriel (gespielt von Evangeline Lilly - den Fans der Mystery-Serie "Lost“ sicher noch in bester Erinnerung) verliebt sich in den Zwerg Kili (Aidan Turner), was wiederum den Elben Legolas (Orlando Bloom), der im Buch ebenfalls nicht auftaucht, auf die Palme bringt. Aber diese romantischen Verstrickungen schaden dem Film nicht und wirken auch nicht unpassend.

Drei Stunden, die wie im Fluge vergehen

Fazit: Zwei Stunden und vierzig Minuten dauert diese zweite Kino-Mission des Hobbits. Aber keine Sekunde davon ist langweilig. Den grandiosen Action-Szenen merkt man deutlich an, dass die CGI-Technologie seit dem Erscheinen der "Herr der Ringe"-Trilogie (2001-2003) enorm weiterentwickelt wurde.

Vor allem die Kampf- und Fluchtszenen mit dem Drachen Smaug sind erstaunlich realistisch. Einzige Enttäuschung ist der Cliffhanger am Ende, der die Mittelerde-Fans noch bis Dezember 2014 auf die Folter spannen wird. Dann erst kommt nämlich der letzte Teil der Hobbit-Geschichte in die Kinos.

Kinostart "Der Hobbit: Smaugs Einöde": 12. Dezember 2013

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