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Musik: "Too Slow To Disco" jetzt als Brasil-Cocktail

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"Too Slow To Disco" jetzt als Brasil-Cocktail

07.05.2018, 15:36 Uhr | dpa

Musik: "Too Slow To Disco" jetzt als Brasil-Cocktail. Ed Motta ist für die Compilation verantwortlich.

Ed Motta ist für die Compilation verantwortlich. Foto: Ed Niteroi. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - "Die entspannteste Versuchung, seit es Compilations gibt", so nannte der deutsche "Rolling Stone" die Soul-, Softpop- und Yachtrock-Serie "Too Slow To Disco". Das trifft auch auf die passenderweise vor dem Sommer erscheinende fünfte Folge hundertprozentig zu.

"Too Slow To Disco Brasil" (HDYA/Rough Trade) vereint 19 Songs von in Deutschland weitgehend unbekannten brasilianischen Künstlern wie Filó Machado, Don Beto, Cassiano oder Rita Lee & Roberto. Aber auf die Prominenz von Namen kommt es hier - wie schon bei den US-amerikanisch geprägten Vorgängern auf City Slang - gar nicht an.

Entscheidend ist der entspannte Flow dieser smoothen brasilianischen Soul-, Funk- und Pop-Perlen, mit denen sich jede Gartenparty musikalisch aufbrezeln lässt. Und ebenso wichtig sind die beiden Männer, die hinter der Compilation mit dem sonnenbestrahlten Zuckerhut auf dem Cover stecken.

Als da wären: Der Deutsche Marcus Liesenfeld alias DJ Supermarkt und der schwergewichtige brasilianische Singer-Songwriter Ed Motta, der in jüngster Zeit mit einigen brillanten Alben im Fahrwasser von Steely Dan, Stevie Wonder oder Earth Wind & Fire - etwa "AOR" (2013) und "Perpetual Gateways" (2016) - von sich reden machte.

"Eine Art musikalische Zeitmaschine" soll "Too Slow To Disco Brasil" sein - zurück in die späten 70er, die 80er und die frühen 90er Jahre, als Brasiliens Popszene den ultra-lässigen, sündhaft teuer produzierten Sound aus den USA aufsaugte. Das hatte dann weniger mit den Samba-Helden Gilberto Gil oder Caetano Veloso zu tun als mit Toto, Chicago, Doobie Brothers oder Gino Vannelli. Darauf einen Cocktail mit Pool-Blick!

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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