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Musik: Doppelte Würdigung für Nada Surfs Klassiker "Let Go"

Musik  

Doppelte Würdigung für Nada Surfs Klassiker "Let Go"

10.04.2018, 13:40 Uhr | dpa

Musik: Doppelte Würdigung für Nada Surfs Klassiker "Let Go". Nada Surf reisen in die Vergangenheit.

Nada Surf reisen in die Vergangenheit. Foto: Bernie DeChant. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Eine Band lässt sich feiern - und feiert gleich ein bisschen mit. Das haben Nada Surf aber auch absolut verdient.

Derzeit sind die US-Amerikaner in proppevollen deutschen Clubs unterwegs, mit einem Programm, in dem sie auf den wichtigsten Teil ihrer 25-jährigen Band-Historie zurückblicken: "An Evening with Nada Surf, celebrating the 15th Anniversary of 'Let Go'".

Im Mittelpunkt steht also "Let Go" - das Album, mit dem dieses hochsympathische New Yorker Quartett um Frontmann Matthew Caws 2002/2003 nach den Achtungserfolgen "High/Low" (1996) und "The Proximity Effect" (1998) den großen Durchbruch im Indierock der Nuller-Jahre schaffte.

Sänger Caws, Bassist Daniel Lorca, Gitarrist Doug Gillard und Schlagzeuger Ira Elliot spielen alle Lieder des Schlüsselwerks. Und daneben natürlich auch noch andere Klassiker von Nada Surf, beispielsweise aus zuletzt bei City Slang erschienenen Platten wie "The Stars Are Indifferent To Astronomy" (2012) und "You Know Who You Are" (2016).

Pünktlich und passgenau zur Tribute-Tournee in eigener Sache ist im März ein Album erschienen, das dem Dutzend wunderbarer Lieder von "Let Go" angemessene Reverenz erweist. "Standing At The Gates - The Songs Of Nada Surf's Let Go" (Mardev/Broken Silence) ist quasi der Ritterschlag für Caws & Co. Zwölf Cover-Versionen - von "Blizzard Of '77" bis "Paper Boats" - werden hier geboten, quasi als Zugabe singt Victoria Bergsman "No Quick Fix".

Einige der Höhepunkte dieser liebevollen Fan-Hommage an eines der prägenden Indiepop-Alben der vergangenen 20 Jahre: Ed Harcourts Piano-Pop-Interpretation von "Fruit Fly", "Blonde On Blonde" in der Version von Rogue Wave, das hier an Blondie erinnernde "The Way You Wear Your Head" (Charly Bliss), "Neither Heaven Nor Space" als virtuoses Instrumental des früheren Lambchop-Gitarristen William Tyler. Und natürlich die herrliche Ballade "Paper Boats", ergreifend schön gesungen von der frischgebackenen Folk-Grammy-Gewinnerin Aimee Mann.

Den Tribute-Sampler hören und dann zum Vergleich das Nada-Surf-Original hinterher - oder umgekehrt: Es wäre nicht die schlechteste Idee in diesem Frühjahr.

Konzerte: 10.4. Köln, Stollwerk, 11.4. Berlin, Huxleys's, 12.4. Hamburg, Grünspan

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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