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Hommage: Rocko Schamoni ehrt seinen Pop-Helden Mark Hollis

Hommage  

Rocko Schamoni ehrt seinen Pop-Helden Mark Hollis

28.02.2019, 07:58 Uhr | dpa

Hommage: Rocko Schamoni ehrt seinen Pop-Helden Mark Hollis. Rocko Schamoni hat eigentlich einen Film über Mark Hollis geplant.

Rocko Schamoni hat eigentlich einen Film über Mark Hollis geplant. Foto: Lukas Schulze. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Das Lied "Mark Hollis lebt!" hatte Rocko Schamoni (52, Studio Braun) schon länger als Hommage für einen Pop-Helden seiner Jugend in der Schublade.

Nun ist der fingerschnippende Softpop-Song zum vermutlich ersten musikalischen Nachruf auf den am Montag gestorbenen Frontmann der 80er-Jahre-Band Talk Talk ("Such A Shame") geworden. "Jetzt bin ich zu spät dran. Wie schade...", bedauerte der Sänger, Entertainer, Autor und Schauspieler Schamoni anlässlich der YouTube-Veröffentlichung. Am Ende des Videos ist auf schwarzem Untergrund zu lesen: "RiP: Mark Hollis 1955-2019".

Das vierminütige Stück des früheren Punkrockers und Clubbetreibers beschreibt das Eremiten-Dasein des Briten, der sich nach mehreren bahnbrechenden Talk-Talk-Alben und einer Soloplatte 1998 völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte: "Da ist ein dünner Mann/in einem großen Wald/in einem kleinen Haus/er ist schon ziemlich alt./Alle liebten ihn/doch er ertrug es nicht/er verließ die Stadt/und versteckte sich./Doch ich weiß, wo er ist/doch ich weiß, wo er ist/ich weiß, wo Mark Hollis lebt." Dazu blättert Schamoni in Talk-Talk-Vinylplatten. Und singt weiter: "Er war sehr berühmt/das ist lange her/heute glauben alle/er lebt schon lang nicht mehr..."

"Mark Hollis lebt!" (Tapete/Bureau B) ist die Vorab-Single für das im September erscheinende neue Schamoni-Album. "Mich haben wenige Musiker in meinem Leben mehr berührt als er", sagt der norddeutsche Entertainer. "Ich schrieb also vor kurzem einen Song für Mark Hollis. Ein Song, der das Vehikel sein sollte für einen Film, in dem ich mich auf die Suche nach ihm machen wollte, (...) um ihn irgendwo in England zu finden und ihm Blumen zu bringen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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