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Ralph Siegel über Herz-OP: "Ich wäre vielleicht daran gestorben"

Star-Komponist in Quarantäne  

Herz-OP bei Ralph Siegel: "Wäre vielleicht daran gestorben"

15.04.2020, 10:50 Uhr | JaH, t-online

Ralph Siegel über Herz-OP: "Ich wäre vielleicht daran gestorben" . Ralph Siegel: Der Komponist wurde am Herzen operiert.  (Quelle: imago images / Sven Simon)

Ralph Siegel: Der Komponist wurde am Herzen operiert. (Quelle: imago images / Sven Simon)

Komponist Ralph Siegel musste am Herzen operiert werden. Mittlerweile erholt sich der 74-Jährige in Florida. Der Eingriff sei gerade noch rechtzeitig gemacht worden. 

Ralph Siegel lebt derzeit mit seiner Frau in Quarantäne in den USA. Vor drei Wochen wurde der Musikstar am Herzen operiert. Ihm wurde ein Stent eingesetzt, eine Arterie war verstopft, der Eingriff dauerte zwei Stunden. Eine spätere OP hätte er vermutlich nicht mehr überlebt, wie die "Bild" nun berichtet. 

"Man kam nicht ans Herz heran" 

"Ich habe das Glück, dass es mir wieder einigermaßen gut geht. Ich hatte eine Herz-OP, die sehr wichtig war, sonst wäre ich vielleicht sogar daran gestorben", sagt der Komponist in einem Video-Interview mit der Zeitung.

"Man wollte mir den Stent durch den rechten Oberarm einführen, aber man kam nicht ans Herz heran. Dann hat man das über die Leiste gemacht. Die Arterie wurde gereinigt und der Stent eingesetzt. Es ist zum Glück alles gut gegangen", wird der Komponist weiter zitiert. Seine Frau habe während der OP auf ihn gewartet. "Sie hatte sich schon Sorgen um mich gemacht, weil der Eingriff so lange dauerte", so Siegel.

Quarantäne in Florida 

Momentan halten sich beide in Florida auf, wegen des Coronavirus leben sie in Quarantäne, lassen sich das Essen liefern. Die aktuelle Situation mache auch ihm große Sorgen. Vor allem Künstler seien jetzt stark betroffen. Siegels Musical soll Ende November in Bayern erstmals aufgeführt werden. Doch schon jetzt bangt er. "Auch ich weiß nicht, ob ich den Premierentermin meines Musicals 'Zeppelin' halten kann. Die Vorkosten sind jetzt schon sehr hoch und eine Verschiebung würde die Kosten weiter erhöhen. An so einem Musical arbeiten ja sehr viele Menschen." 

Positive Aspekte in der Krise

Doch die Krise habe auch positive Seiten, wie Ralph Sieger erklärt: "Was mich freut ist, dass man sich endlich mal um die Obdachlosen kümmert, die man das ganze Jahr nie betrachtet, die waren vollkommen unwichtig. Jetzt kümmert man sich um diese Menschen, denn sie könnten ja das Virus weitertragen."

Ralph Siegel betonte auch noch einmal die Wichtigkeit von Krankenhäusern, die wir alle für selbstverständlich halten würden. Er freue sich außerdem, bald wieder in seine Heimat zurückkehren zu können. "Ich komme bald wieder nach Deutschland. Ich freue mich schon auf den Flug, wenn ich denn einen kriege", so der Komponist. 

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