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Wo Fahren ohne Führerschein erlaubt ist

Private Fahrstunden  

Wo Fahren ohne Führerschein erlaubt ist

06.12.2020, 12:54 Uhr
Wo Fahren ohne Führerschein erlaubt ist. Nachwuchs am Steuer: Eltern dürfen ihre Kinder nur auf Verkehrsübungsplätzen ans Steuer lassen. Ansonsten ist das Fahren ohne Führerschein eine Straftat. (Quelle: imago images/Westend61)

Nachwuchs am Steuer: Eltern dürfen ihre Kinder nur auf Verkehrsübungsplätzen ans Steuer lassen. Ansonsten ist das Fahren ohne Führerschein eine Straftat. (Quelle: Westend61/imago images)

Zum ersten Mal ans Steuer: Viele Anfänger wählen dafür eine ruhige Dorfstraße oder einen großen Parkplatz. Das kann aber sogar im Gefängnis enden. Hier erfahren Sie die ganz legale Alternative.

Wer keinen Führerschein hat, darf nicht Auto fahren. Und wer sich daran nicht hält, muss mit sehr unangenehmen Folgen rechnen. Da spielt es auch keine Rolle, ob für den ersten Fahrversuch etwa ein abgelegener Waldweg gewählt wird. Dennoch gibt es die Möglichkeit, dass sich Fahranfänger ganz legal ans Steuer setzen können.

Üben auf ausgewiesenen Verkehrsübungsplätzen

Es gibt nämlich Orte, an denen das Autofahren ohne Führerschein erlaubt ist. Und zwar auf ausgewiesenen Verkehrsübungsplätzen. Dabei gelten zwei Bedingungen:

  • Der Fahranfänger muss je nach Anbieter mindestens 16 oder 17 Jahre alt sein.
  • Ein erwachsener Begleiter muss einen gültigen Führerschein vorzeigen.

Begleiter sollten außerdem beachten: Sind die sogenannte Tageshaftpflichtversicherung und eine Vollkaskoversicherung im Preis eingeschlossen? Oder können sie wenigstens zusätzlich abgeschlossen werden? Dann nämlich werden Sie bei einem Unfall nicht in der eigenen Kfz-Versicherung höhergestuft.

Privatgelände: Nur mit Einverständnis des Besitzers

Sofern der Besitzer damit einverstanden ist, dürfen Fahranfänger auch auf Privatgelände üben. Dieses Grundstück darf nicht für jeden zugänglich sein. Es sollte also beispielsweise durch einen Zaun klar abgegrenzt sein.

Erhebliche Konsequenzen bei Verstößen

Bei Verstößen gegen das Verbot droht eine empfindliche Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe (bis zu ein Jahr). Außerdem kann dem Führerscheinanwärter das Antreten zur Prüfung verboten werden – und zwar für einige Jahre.

Drastische Konsequenzen blühen auch dem Fahrzeughalter: Neben einerr Geldstrafe kann ihm der Führerschein entzogen werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur mid

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